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1 (1828) Einfache Mittel
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schem Gerüche. Einzusammeln im Monat Juni und Juli,wahre sie vorsichtig und nicht über ein Jahr auf.

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8tl2nwnlum. Der Saame. Stechapftlsaamc.

Außen schwarze, innen weiße, rimimförmige, etwas runzlige,

aufs höchste narkotische, vorsichtig aufzubewahrende Saamcn. DieGabe von beiden bis zu einem Gran.

v»tur» 8ti'2inuniuln I^inu. Gemeiner Stechapfel.I.inn. Li. V. ^eotlliiclli». l)r<l, I. HIunnA'ni».Hu»». c>. VlII. Ulli. 8. »ukneae.

Der Stechapfel oder Tollstechapfel, ursprünglich in Ostindien (nach An-dern in Amerika) zu Hause, wurde in Europa zuerst in Gärten gezogen, istaber seit mehreren Jahrhunderten einheimisch geworden.

Die Wurzel ist weiß, holzig, dick und hat uiele Fasern. Der Stengelaufrecht, krautartig, sehr Hstig, glatt, dick, ziemlich rund und 2 — 4 Fußhoch. Die Aeste sind ausgebreitet. Die großen, spitzigen, weichen Blätterstehen abwechselnd in den Winkeln der Zweige und sind niedergebogen. Dieweißen oder veilchenblauen fthr großen Blüthen stehen einzeln außerhalb derBlattachseln aufrecht auf kurzen, dehaarten Nlüthenstielcn. Der Kelch iströhrig, einblättrig, unten etwas aufgetrieben, mit fünf vorspringenden Kan-ten versehen, welche sich oben in fünf ungleichen, spitzen Zähnen endigen.Die Krone ist noch einmal so lang als der Kelch, der Länge nach gefaltet,und endigt oben in eine große fünfeckige Mündung, deren jede Ecke in eineschmale Spitze auslauft. Die eingeschlossenen Staubfäden sind hoch in derKronenröhre eingefügt. Die Frucht ist eine grüne, eiförmige, aufrechtstehcnde,mit kurzen, dicken, scharfen Stacheln dicht bekleidete Kapsel, von der Größeeines Apfels. Sie sitzt auf dem Boden des Kelchs, zertheilt sich zur Zeitder Reife in vier Schalenstücke und hat inwendig vier mit zahlreichen nie-renförmigen, etwas zusammengedrückten platten, schwarzen Saamcn angefüllteFächer.

Die Pflanze blüht vom Mai bis September, und scheint schon durchihr Ansehen etwas Warnendes zu uerrathen; kein Thier rührt sie an, Unddie Bienen sollen sterben, wenn sie auf die Blumen stiegen.

Promnitz (Verl, Jahrb. XVI. S. 177.) erhielt aus dem ausgepreß-ten Safte der Blatter, welcher vom grünen Gatzmehle und Eiweiß gereinigtworden war, durch Abbuchen bis zur Syrupdicce eine bedeutende Mengetrystallisirtcn Salpeters, und außerdem einen erdigen Niederschlag, der ge-hörig ausgewaschen weiß erschien, und aus Phosphorsaure nebst einer vegeta-bilischen Säure (Weinstein-, Aepfel- und Kleesaure) und aus Bittererde mitetwas Kalkerde bestand. Nach der weiteren Zerlegung des Ertracts u,,d desrückständigen Krauts wurden in I0,00ll Th. des frischen Krauts gefunden:Wasser 9,125; grünes Satzmehl 64; Eiwcißstoff 15; trockne Faser 5l5;

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