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HIalv» »ldnroa

IVl»!,» lutuudlfuli» I^inn. Die rundblattrige Malve. Käsepappel,Gänsepappel. Hasenpappel. Katzenkäse.

I.in». < I. XVI. !V!»nii(1«Ip!>i2. l)rc>. 8. ?u!)2näril»..1l!»5. cl. XIII. Nr<I. 14. Klalvaeeae.

Die Wurzel dieser sehr häufigen Pflanze ist dünn, faseng, weiß undspindelförmig. Die Stengel sind weichhaarig, astig, 1 —N Fuß lang,niedergestreckt, bisweilen aufrecht. Die Blätter wie oben, die Blüthen sindklein^ blaßroth mit purpurfarbigen Adern bezeichnet, zuweilen auch weiß. DerKelch ist doppelt. Die Blumenkrone besteht aus fünf umgekehrt herzförmi«gen Blättern. Die Frucht ist eine rundliche Kapsel mit kleinen schwarzenSaamen.

Die Pflanze blüht im Juni bis September.

Die officinellen Blätter dieser Pflanze haben eine schmutzig dunkelgrüneFarbe, sind geruchlos, und wie alle 2heile dieser Pflanze schleimig. Siewerden bisweilen verwechselt mit den Blättern der Waldmalve (Mal,» ,)l>vülitii« siehe !N»!vl» vul^uri»), welche aber, so wie die ganze Pflanze, weitgrößer sind, sich übrigens Hinsicht« der Wirkung wohl schwerlich unterscheiden,da bei beiden der schleimige Bestandtheil der vorwaltende ist. Sie dienen zuerweichenden Umschlägen. Das Infusum der Blätter ist jedoch nicht schlei»mig, es wird von schwefels. Eisen schwarz gefärbt.

Ulllvll »rdorea. Die Blüthen. Stockrosen. Rosenpappel-blumen.^Itliae» ro8e» <^»vaniI1e8. Eine zweijährige orientalische, in

den Gärten Deutschlands häufig angebaute Pflanze.

Die mit Schleim begabten Blumen, mit gemeiniglich schwarz»braunen, sünfblätterigen, an der inner« Seite mit der Säule derStaubfaden verbundenen, ohngefahr 2 Zoll langen Kronen, mitdoppeltem filzigem Kelche, der äußere viellheilig, der innere fünftspaltlg.

Hie«», ru»?» I^inn. Stockrosen-Eibisch. Herbstrose. Rosenpappel.I^inn. ci, XVI. Nlni>2<zeliil>>2. Nrcl. 8. rnl)'2!!äria.5u88. ci. XIII. 0l'<l. 14. ?,:l»Iv2ce»«!.

Diese Pflanze vertragt auch sehr gut unser Klima, und ist durch dieSchönheit ihrer Blume» eine Zierde unserer Gärten geworden.

Sie treibt eine weiße lange Pfahlwurzel. Der beblätterte Stengel er-hebt sich zu einer Höhe von 5 —10 Fuß, und ist einfach, aufrecht, stark,dick, rund, etwas eckig und rauh. Die Blätter sind groß, abwechselnd, ge-stielt, breit, grün, wellenförmig, gelappt und gekerbt. Die Blumen sindgroß, roienförmig geöffnet, oft doppelt, nach der Varietät von verschiedenenFarben, meistens purpurfarbig oder weiß gestreift, stehen auf kurzen Stiele»in den Winkeln der ober» Blatter, und bilden durch ihre Annäherung eine