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1 (1828) Einfache Mittel
Entstehung
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I^uroO«?r38U8

Durch das Verwachsen über einander sich erzeugender Hüte in ein Gan-zes entstehen Schwämme von ganz verschiedener Gestalt, die ohne Strunkansitzen. Bald erscheint er kissenförmig, bald mehr kegelförmig verlängertoder kopfförmig, immer auf der einen Seite convex, auf der andern, wo eransitzt, flach.

In der Jugend ist der Schwamm fast ganz weiß, später wird er mehrocherfarbig-gelblichbraun, besonders in den Poren; im Alter wird er rissigund mehr oder weniger schwarz gesteckt.

I.auro-^er»«»«. Die Blätter. Kirschlorbeerblatter,i'lunu» I^nurn. (!er»8U8 I^inn. Ein immergrüner Baum des

Orients, in Gärten angebaut.

Breit lancettformige, glanzende, lederartige, etwas sageför-mige Blätter, mit zwei unten auf die Nippe aufgedrückten Drüsen,mit der aufs höchste giftigen Blausame begabt. Nur die frischendürfen angewandt weiden. Im Monat Juni und Juli einzu»sammeln.

?runu8 I.auro ^er-l«u«. Kirschlorbeerbaum.

I>inn. Ol. Xll. Iro»»i>6riü. Uell. l. Hluno^ni».5u»8. cl. XIV. 0rll. 10. «l»82l«:2e.

Der Kirschlorbeer., ein Strauch oder Baum, welcher etwa 15 —18Fuß hoch wird, wächst wild in Syrien, Persien und «m schwarzen Meere,vorzüglich in den Gegenden von Trapezunt, von wo er im Jahr 1576 nachEuropa gebracht wurde. In mehreren Ländern Europas, z. B. im südli-chen Frankreich, in Italien, auch in England und in den wärmeren Gegen-den Deutschlands hält er die nicht zu strengen Winter aus, und wird beiuns theils in Gewächshäusern, theils im Freien gezogen, blüht >edoch selten.

Er thcilt sich in zahlreiche Aeste und hat eine glatte aschfarbige Rinde,welche an den jüngeren Zweigen grün ist. Die abwechselnden, mit kurzen,glatten, und tiefrinnigen Blattstielen versehenen, eiförmig-länglichen, zuge-spitzten, festen, steifen, lederartigen Blätter sind glatt, glänzend, immergrün,4, 5 — 6 Zoll lang, 1 — 2 Zoll breit, an den Rändern etwas umgebogen,weitläufig, kurz und scharf gesägt, flach geädert mit stark hervorragenderMittelrippe, oben von dunkelgrüner Farbe, auf der Unterfläche blaßgrün,und nach dem Stiele zu am Grunde mit zwei Drüsen versehen. Die schmutzigweißen, wenig glänzenden Blüthen stehen in den Winkeln der ober» Blätterin einfachen aufrechten Trauben. Der Kelch ist einblättrig, glockenförmig,mit 5 Einschnitten versehen. Die Krone besteht aus 5 rundlichen Blumen-blättern, die auf dem Kelche befestigt sind. Die Frucht, eine Steinfrucht,ist rundlich glatt, den Kirschen ähnlich, an einer Seite etwas gefurcht, vonmittelmäßiger Größe, nimmt, je mehr sie sich der Reife nähert, eine schwarzeFarbe an, und enthält in einem fleischigen, saftigen Marke eine rund-