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Geschmacke, etivas Stärkemehl, und einem Kalksalze aus Schwefelsaure undeiner Pstanzensäure, 20,0; kleesauren und phosphorsauren Kalk mit Extractiv-stoff 40,0; Holzfaser 6?0,0. 8. — 1091,1!. Der bedeutende Ueberschußrührte von der Schwierigkeit her, die Ncstandtheile 1, 2 und 3 im vollkom-men trocknen Zustande darzustellen.
Das narkotische Princip scheint bloß in. einem sehr flüchtigen Riechstoffezu bestehen, der eigentlich wirksame Nestandtheil ist das Pikro-Glycion.
De sfosses (Trommsd. N. I. VI. 2. S. 7Z. u. Verl. Jahrb. XXIV.1. 1822. S. 107.) hat in der Familie der Nachtschatten ein eigenthümlichesPrincip entdeckt, welches er Solanin nennt. Er erhielt dasselbe aus demSafte der Beeren vom schwarzen Nachtschatten (8uw„um ni^rum), als erdiesen mit Ammoniak niederschlug, den graulichen Niederschlag auf einemFilter sammelte, ihn aussüßte, und dann mit kochendem starken Weingeist«auszog. Dieser hinterläßt beim Verdampfen das Solanin mit weißer Farbe,wenn die Beeren vollständig reif waren; waren hingegen die Beeren nochgrün, so ertheilt ihm das Chlorophyll eine grüne Farbe, die man nur mitvieler Mühe davon entfernen kann.
Ist das Solanin ganz rein, so stellt es ein weißes Pulver dar, das derCholesterine (der in der Galle befindlichen fettwachsartigen Materie) sehr ähn-lich ist, keinen Geruch, aber einen gering bittcrn und ekelerregenden Geschmackbesitzt. Verschluckt man davon einige Atome, so erregt es im Halse einenstarke» Reiz. Erhitzt man dasselbe bis über 100 ° 0., so fließt es, und er-scheint nachher beim Erkalten als eine durchsichtige gelbe Masse. Bei nochstärkerer Hitze wird es zersetzt, es giebt dabei dieselben Producte, welche dieandern keinen Stickstoff enthaltenden Pflanzenkörper liefern, und hinterläßtdabei in verschlossenen Gefäßen einen geringen kohligen Rückstand. Es istunlöslich in kalten,, schwerlöslich in heißem Wasser, hingegen leichtlöslich inWeingeist. Aether löst davon nur eine geringe Menge, und Olivenöl so wieTerpcnthinöl löftn gar nichts Merkliches davon auf. Das Kurkumepapierverändert es nicht, wohl aber das gerötyete Lackmuspapier, dessen blaueFarbe es wiederherstellt. Mit den Sauren vereinigt es sich selbst in derKalte leicht, und es giebt damit neutrale Lösungen, aus welchen es durchdie Kalien in gallertartigen Flocken abgeschieden wird. Die Schwefel-, Sal-peter-, Salz- und Essigsäure sind die einzigen Säuren, mit welchen Des-fosses versucht hat, das Solanin zu verbinden, aber keine dieser Verbin-dungen lieferte ein krystallisirbares Salz, sondern sie trocknen alle zu grimmi-gen , durchsichtigen, nicht zerfließenden und leicht zu pulvernden Massen ein.Bei der Verbindung mit Säuren entwickelt sich die Bitterkeit des Solaninsmehr, weil es nun auflöslicher ist, und die Verbindung mit der Essigsäureist von allen die bitterste. Es bedarf, wie alle Pflanzenbasen, nur einer ge-ringen Menge Säure zur Sättigung. Das neutrale schwefelsaure Solanin istzusammengesetzt aus 100,00 Solanin und !0,951 Schwefelsäure; das neu-trale salzsaure Solanin aus 100,00 Solanin und 5,666 Salzsaure.
Die Beeren des schwarzen Nachtschattens enthalten das Solanin mit