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1 (1828) Einfache Mittel
Entstehung
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von einem sehr gemischten Gerüche, bei dem jedoch der nach Rosmarin vor-waltet, und einem bitterlichen, dem Gerüche entsprechenden Geschmack«.

Durch das Alter wird der Mekkabalsam allmalig zäher, so daß er sichin Fäden ziehen läßt, und zuletzt einem trocknen Harze ähnlich wird, wobeier zugleich an Geruch einbüßt.

Der Baisam soll schon mit Sesamöl, welches in Aegypten häufig ge-preßt wird, oder mit Straußenfett verfälscht zu uns kommen; auch sollenuns die Engländer mit einem Kunstproduct aus canadischem Balsam, Ci-tronenöl:c. versehen.

Der Mekkabalsam löst sich in Alkohol und auch in Aether, bis auf ei-nen sehr kleinen Rückstand auf, welchen Bauquelin untersucht, und darinein Harz gefunden hat, welches in Alkohol aufquillt und klebrig wird. DerMekkabalsam hat in den früheren Jahrhunderten, als mit Wunderkräftenbegabt, in sehr großem Rufe gestanden; jetzt ist er außer Gebrauche, daer in Hinsicht der medicinischen Wirksamkeit mit dem wohlfeileren Terpen-thin übereinkommen mochte. Die Morgenländer gebrauchen ihn besondersals Schönheitsmittel und die ägyptischen Frauen betrachten ihn als das wirk-samste Mittel gegen Unfruchtbarkeit.

Ein Gleich's gilt von den früher gebräuchlichen Beeren dieser Strau-cher, den Balsamkörnern (Ca>>>,ol,kl8»mum), die gewöhnlich röthlich, kleinerals Erbsen, meist ohne Geruch und Geschmack, selten schwach balsamisch sind,und einen weißen Kern enthalten. Eben so wenig braucht man noch dasBalsamholz <X) ludal^mun,), dünne Zweige, die eine runzlige und graueRinde haben, wenig riechen und schmecken, angezündet aber einen sehr an-genehmen Geruch verbreiten.

Larcwna. Die Wurzel. Klettenwurzel.Collum I^pp» et L»rclanll ^Villd. Zweijährige in Deutschland

vorkommende Pflanzen.

Eine lange, fast einfache Wurzel, mit wenigen Wurzelzasern,der Länge nach runzlig, außen schwarzlich, mit einer inwendigweißen, gegen das Holz hin braunlich werdenden Rinde, mit di-

> ckem löchrigem weißlichem Holze, von einem scharf süßlichen Ge-schmacke. Sie werde im zweiten Jahre im Frühlinge gesammelt.Man hüte sich aufs sorgfaltigste, daß nicht die Wurzeln der Bel-ladonna untergemischt sind.

^rotium I^appa I^>. Die gemeine Klette.

Hi-ctiuin Laiäana >V>IIg. Die Gpinnenklette, die Wollklette.

I^inn, Ol. XIX. 8^n^?ne5i^, Ui'ci. 1. j'o!)F2!ni2 ueyu^Ii».

Hu»«. Ol. X. Ul6. 2. Oin^i-oey^Killlle.

Beide Pflanzen sind auf Schutthaufen, an Wegen und unbebauten Plätzenziemlich gemein. Neide erreichen eine Höhe von 3 — 4 Fuß und sind sehr