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^lzua li^rozul^lnilat»
giebt der Schwefelwasserstoff eine eben so schwarze Farbe und einen eben soreichlichen Niederschlag, wie mit dem Bleisalzen, und sowie bei den Verdün«nungen der Auflösungen dieser letztern die Farbe mehr ins Braune übergeht,so auch bei den Verdünnungen des erstern. Bei I0,ON0facher Verdünnungist die Farbe sehr hellbraun, bei 100,000facher sehr lichtbraun, und bei120,000facher Verdünnung eben noch erkennbar. Wenn nun gleich dieReactionen des Schwefelwasserstoffs auf Bleioxyd und Zinnoxydul (und Zinn«chlorür) sich ganz gleich sind, so kann man dieses Reagens sich doch bedie»nen, um zu prüfen, ob Essigsäure, säuerliche Weine, saure Speisen, zu-gleich Blei aufgelöst haben, wenn z. B. der Essig aus einem Destillations»apparate abgezogen worden ist, dessen Helm und Kühlröhre aus bleihalti»gem Zinne verfertigt worden, oder wenn jene Flüssigkeiten, Speisen, miteiner bleihaltigen Verzinnung in Berührung standen. Läßt man su näm-lich in Berührung mit der Luft, so zieht das Zinnoxydul Sauerstoff an,scheidet sich größtenteils aus, und die Auflösung enthält dann nur nochwenig Zinnoryd, für welches der Schwefelwasserstoff nur ein sehr wenig em-pfindliches Reagens ist, indem es bei looofacher Verdünnung eine kaumnoch bemerkbare gelbliche Farbe hervorbringt. (Vergl. S. 124.)
Kupfer, schwarz, schwarzbraun, Heller braun aus allen seinen Auf-lösungen nach dem verschiedenen Grade der Verdünnung. Bei 40,0Ul)facherVerdünnung des schwefelsauren Kupferoxydes ist die braune Farbe eben nochmerklich.
Wismuth, wie Blei, auch in Absicht auf Empfindlichkeit.Arsenik. Arsenige Saure in concentrirter Auflösung erhält eineorangengelbe Farbe, erst bei weiterer Verdünnung geht die Farbe ins «zi-tronengelbe über. Nur sehr langsam trübt sich die Flüssigkeit; bei 1<XX)fa-cher Verdünnung hatte sich nach 24 Stunden noch kein Niederschlag gebil-det, dagegen scheidet sich der Schwefelarsenik beim Gefrieren des Waffersvollständig aus, und eben fo durch den Zusatz einer Säure, z. B. derSalzsäure, der Weinsäure, und selbst der vollkommnen Arseniksäure. BeiMMUfacher Verdünnung ist die blaß citronengelbe Farbe eben noch me/k»lieb beim Zumischen von Gchwefelwasserstoffwasser. Läßt man aber dasSchwefelwasserstoffgas im Augenblicke seiner Entwicklung durch eine Auf-lösung der arsenigen Säure gehen, so fällt die Grenze, wo die Reactionnoch bemerklich ist, viel weiter hinaus, denn selbst bei 200,000facher Ver-dünnung kann man noch eine blaß citronengelbe Färbung bemerken, undZusatz einer Säure eine schwache Trübung bewirken. Auf Verbindungender arsenigen Säure mit Laugensalzen ist das Schwefelwasserstoffgas ohneWirkung; eine mit diesem Reagens auf Arsenik zu prüfende Flüssigkeit mußalso, wenn sie nicht schon sauer ist, mit Essigsäure oder Salzsäure vorher an-gesäuert werden. Die Ar senil säure giebt mit Schwefelwafferstoffgas ganzähnliche Erfolge, das Einströmen des Gases muß aber einige Zeit fortge-setzt werden, wodurch Schwefelarsenik in einer höheren Schwefelungsstufe ge-bildet wird. Bei L0,OUOfacher Verdünnung der Arseniks««« war die Grenze