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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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Xincum ox^datum

davon zugefügt, um den mit niedergefallenen schwefelsauren Zink zu zer-setzen, das Oxyd gut ausgewaschen, getrocknet und geglüht. Gegen diesesVerfahren hat Veitmann (Verl. Jahrb. XXIX. 2. 1827. S. 69.) ein.gewendet, daß, wie spätere Erfahrungen gelehrt haben, verschiedene Kalk»formationen einen Gehalt an Bittererde zeigen, wodurch (sowie auch da-durch, daß ein etwas zu reichlicher Zusatz von Chlorkalk auch Zinkoxyd nie-derschlägt) die Anwendung dieser Methode beeinträchtigt werde. Er em-pfiehlt dagegen die schwefelsaure Zinkauflösung durch Schwefelwasserstoffgasvom Kadmium u. s. w. zu befreien, die filtrirte Lauge einige Lage leichtbebeckt stehen zu lassen, bis die Geruchlosigkeit das gänzliche Zerfallen desüberschüssig zugesetzten Schwefelwasserstoffes andeutet; dann mischt man dieFlüssigkeit mit Chlorwasser, fällt die schwefelsauren Mangan- und Eisen»Verbindungen durch kadmiumfreies Zinkoxyd, und gewinnt durch Krystalli-sation den reinen schwefelsaurem Zink. In der von Karsten besorgtenAusgabe von Fi scher's Handbuch der pyarmaceutischen Praxis 1826. S.469 wird vorgeschrieben, das schwefelsaure Zinkoxyd mit einer Kalilauge solange zu versetzen, bis sich die Auflösung stark zu trüben anfängt, woraufman Chlorgas durch die Auflösung streichen läßt, um alles Eisen abzuschei-den. Zeigt sich nun bei einem Zusatz« von etwas Kali ein ganz reiner wei-ßer Niederschlag, so wird das Kadmium, wenn es vorhanden seyn sollte,durch Schwefelwasserstoffgas als ein gelber Niederschlag entfernt, woraufman die Flüssigkeit filtrirt, und nun das Zinkoxyd durch kohlensaures Na-tron niederschlägt. Geiger (Handb. der PH. 1827. S. 642.) schreibt vor,daß zur Entfernung des Eisens das schwefelsaure Zinkoxyd «ine Zeitlangmit Zinkoxyd gekocht werden solle, bis die Reagentien die Reinheit des Sal»zes ausweifen. Zu lange dürfe jedoch die Digestion mit metallischem Zinkeund Jinkoxyd nicht fortgesetzt werden, sonst entsteht schwerlösliches basischesschwefelsaures Zinkoxyd. Oder man glühe das trockne Salz mit ungefähr7^- salpetersauren Zinkorybs ober salpetersauren Baryts, koche die trübe,wäßrige Lösung kurze Zeit und krystallisire das Filtrat. Nach von mir an-gestellten Versuchen kann ein völlig reines Zinkoxyd durch folgendes Verfah-ren dargestellt werden: Eine beliebige Menge käufliches metallisches Zinkwird in einer hinreichenden Menge verdünnter Schwefelsaure aufgelöst unddie Auflösung mit metallischem Zink mehrere Wochen hindurch in Berüh-rung gelassen, wozu ich Jintstreifen, von gewalztem Zinkblech geschnitten,anwende, die so in die Auflösung gestellt werden, daß der obere Theil der-selben aus der Flüssigkeit herausragt. Hierdurch werden, wie auch unserePharmakopoe bei Aineuni «ulpliurieum angiebt, alle fremdartigen Metallebis auf etwas Eisen niedergeschlagen, wenn die Einwirkung des metallischenZinks nicht zu früh unterbrochen worden. Hierauf wird die Zinkausiösungklar filtrirt, und in dieselbe, zur größeren Sicherheit, wenn sie noch etwaKadmium enthalten sollte, Schwefelwasserstoffgas geleitet. Entsteht einNiederschlag, so wird die Flüssigkeit aöfiltrirt, und jetzt mit einer Abkochungvon Galläpfeln präcipitirt. Je geringer der Eisengehalt ist oder wird, desto