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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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776
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776 llnßllentum Il^clrar^« cinereuin

Nimm: salzsaures Ammoniakquecksilber eine Unze,

gewaschenes Schweineschmalz neun Unzen.Sie werden in einem gläsernen oder steinernen Mörser genaugemischt, daß es eine sehr weiße Salbe werde mit nicht zu un-terscheidenden Theilchen des salzsauren Ammoniakquecksilbers.

llnzuontum II^lÄl^ri cinsreum. Graue Quecksilber-salbe.(Ilnßuentuiil IVenpolitllnum)

Nimm: gereinigtes Quecksilber zwölf Unzen.

Hammeltalg acht Unzen.Neide sie allmälig in einem paffenden Gefäße bis zur völligenTödtung des Quecksilbers. Dann mische hinzu «

Schweineschmalz sechzehn Unzen.Bewahre sie vorsichtig auf.

Sie fty von vläulichgrcmei Farbe, mit nicht erkennbarenQuecksilbertheilchen. ______

Das sogenannte Tobten des Quecksilbers beruht auf der höchst feinenZertheilung des metallischen Quecksilbers, Und diese muß so weit gehen,daß auch selbst mit Hülfe der Loupe keine Quecksilberkügelchen sich müssenerkennen lassen. Die frisch bereitete Salbe enthalt also nur höchst fein zer«theiltes Quecksilber, welches aber, wenn die Salbe alt wird, zum Thcil inOxydul umgewandelt wird, daher sie denn auch mit der Zeit eine dunklereFarbe annimmt. Der scharfe ranzige Geruch des Fettes bei dem Altwerdender Salben zeigt sich bei dieser Salbe niemals so auffallend, als bei andernSalbu,; die sich bildenden Säuren, die Oel- und Talgsäure, disponirennämlich das metallische Quecksilber, Sauerstoff aufzunehmen, und das ge-bildete Quecksilberoxydul vereinigt sich nun mit den Säuren zu öl- und talg-saurem Quecksilberoxydul. Schmelzt man eine solche Salbe in mäßigerHitze, so fallen die Quecksilberkügelchen zu Boden, das Oxydul bleibt aberin der Mischung, die zwar nur eine hellgraue Farbe besitzt, aber den beson-ders wirksamen Theil der dunkelgefärbtcn Quecksilbersalbe enthält, und da-her auch alle Kräfte derselben besitzen soll, so daß Donovan'als zweck-mäßig vorgeschlagen hat, die graue Quecksilbersalbe aus I Th. schwarzemQuecksilberoxydul und 24 Th. Schweinefett zusammenzusetzen. Man vermu-thet jedoch auch, daß bei den Einreibungen der gewöhnlichen Quecksilber-salbe die höchst fein zertheilten metallischen Quecksilbertheilchen an der Ober-flähe der Haut oxydulirt, von den Säuren der Ausdünstung aufgelöst undadsorbirt werden. Bei manchen Individuen hält es jedoch schwer, durchEinreibungen der gewöhnlichen Salbe die beabsichtigte Saliuation hervorzu-rufen, und in solchen Fällen wird ein Zusatz von rothem Quecksilberoxyde,