730 H^rupli» 61?eXlltuxa« — HlentK»«
8^rupu8 (^I^c^lllvi^ils »eu I^i^uilitia«. Süßholz. oder
Lakrizensyrup.
Nimm: zerschnittene spanische Süßholzwurzel achtUnzen,heißes gemeines Wasser drei Pfund.Koche sie gelind eine Viertelstunde hindurch. Die ausge-preßte Flüssigkeit werde verdampft, bis vierzehn Unzen übrigsind. Zu diesen setze hinzu
weißesten Zucker,
abgeschäumten Honig, von jedem zwei Pfund.Durch einmaliges Auskochen werde es ein Syrup von gelbbrau-ner Farbe.
5 F^l-upuz IpoeacUÄnIlau. Vrechwurzelsyrup.
Nimm: zerstoßene Brechwurzel acht Scrupel.Gieße auf
eine hinreichende Menge heißes gemeines Wasserzur Colatur von neun Unzen. Dem Colirten setze hinzu
weißesten Zucker sechzehn Unzen.Dann werde es durch einmaliges Aufkochen ein bräunlicher Syrup.
H^rupus Mannas. Mannasyrup.
Nimm: auserlesene Manna ein halbes Pfund.Löse auf in
heißem gemeinen Wasser, soviel als genug ist zurColatur von achtzehn Unzen.Dieser setze hinzu
weißesten Zucker zwei Pfund.Durch einmaliges Aufkochen werde es ein braunlichgelber Syrup.
Dieser Mannasyrup ist von dem Mannosyrupe der vorigen Pharmako-poe wesentlich verschieden, letzterer wurde nämlich nach folgender Vorschriftbereitet: Sennesblätter vier Unzen, Fenchelsaamen eine halbe Unze wurdenmit zwei Pfunden heißen Wassers insundirt, und in der Colatur von acht-zehn Unzen aufgelost zwei Pfund Zucker und ein halbes Pfund Manna;er kam als« beinahe ganz mit dem Sennasyrup (siehe weite« unten 8^lupu»8enn»e) überem.
8^rupu8 Nenttiao. Krausemünzensyrup.Nimm: zerschnittenes Krausemünzenkraut zwei Unzen.