Druckschrift 
2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
Entstehung
Seite
539
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

ReAe ihn mit ,

einer halben Unze weißem Zucker.Gieße allmalig hinzu

heißes destilllrtes Wasser zehn Unzen.Die Mischung siltrire nach dem Erkalten in ein sogleich zu ver-stopfendes Gefäß, daß sie klar sey und von stark camp-herarti-gem Gerüche.

Der Campher ist an sich in Wasser sehr wenig auflösli^, es muß also,wenn er im Nasser aufgelöst bleiben soll, ein die Auflösung beförderndesMittel, als Gummi, Zucker, zugesetzt werden, durch welchen letzleren Zu-satz die Camphermixtur gebildet wird. Da die heiße Mischung leichter denCampher auflöst, so muß sie, damit sie nicht durch den beim Erkalten etwaausscheidenden Campher getrübt werde, erst nachdem sie erkaltet ist, filtrirtwerden.

* Älixturcl^^lo'wrtai-jca. Brenzlig-weinsteinsaure Mixtur.(Mixtur» siin^Iex.)

Nimm: zusammengesetzten Angelikspiritus zwölfUnzen,brenzlige Weinsteinflüssigkeit acht Unzen.Wenn sie gemischt sind, so mische allmalig hinzu

kaufliche rectificirte Schwefelsäure eineUnze.Sie sey klar, von bräunlicher Farbe.

Diese Mischung hat einen geistig-säuerlichen Geruch, der mit der Zeitetwas ätherisch wird, durch Einwirkung der .Schwefelsäure auf den Wein-geist. Der Geschmack ist säuerlich, den Bestandtheilen der Mischung ent-sprechend. Sie ist fast ganz außer Gebrauch.

Nixtlis» «Iel)80-l)2l82uckÄ. Oelig-balsamische Mischung.

(IHill8Äinu8 Vit»« Hallni2uui. Hoffmann's Lebensbalsam)Nimm: Lavendelöl,Nelkenöl,Zimmtöl,Citronenöl,Muskatenblüthenöl,Majoranöl,Raütenöl,Pomeranzenblüthcnöl, von jcdemeinenScrupel,