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zweifach kohlensaure Talkerde aufgelöst, der andere niederfallende Theil istsehr locker und zeigt auch nach Bucholz eine andere Zusammensetzung,nämlich in 100 Fl).: Talkerde 33; Kohlensäure 32; Wasser 35, wogegenBucholz die heiß gefällte Magnesia zusammengesetzt fand aus: Talkerd«42; Kohlensäure 35; Wasser 23. Wird Hitze angewendet, aber nicht diegehörige Zeit hindurch, so ist der Niederschlag ein Gemenge von beiden er»wähnten Verbindungen in unbestimmten Verhältnissen, und nur wenn dasSieden eine gehörige Zeit fortgesetzt worden ist, so daß alle zweifach loh»lensaure Talkerde zersetzt ist, besteht der Niederschlag aus einer unabänder-lichen Verbindung.
Die auf diese Weise bereitete Alaune»!» »!d, kann hinsichtlich ihrerZusammensetzung nicht mit gewöhnlichen basischen Salzen verglichen werden,sondern sie besteht nach Berzelius aus Talkerdehydrat, chemisch verbun»den mit einer Quantität neutraler (d. h. einfach) kohlensaurer Talkerde mitKrystallwasser (in welcher letzteren der Sauerstoff des Wassers mit dem derTalkerde gleich ist) in einem solchen Verhältnisse, baß die kohlensaure Talk»erde Zmal so viel Talkerbe wie das Hydrat enthält, so daß die krystallisirtewasserhaltige kohlensaure Talkerde bei ihrer Zersetzung mit kochendem Wasser5 ihrer Kohlensäur« und H ihres Wassergehalts verliert. Diesem zufolg«können wir die INazne»;» nid» als zusammengesetzt ansehen aus 3 At.Krystallwasser enthaltender einfach kohlensaurer Talkerde und 1 Ut. Kalker»deHydrat. Jedes der 3 Atome des ersteren Salzes besteht aus 1 At. Talk»erde (Mx -- 258,353), 1 At. Kohlensäure (ö °-> 276,437) und 1 At.Wasser (It — 112,479), so daß 1 At. dieses Salze« folgende ftöchiometri»sche Formel und Zahl erhält- !ÜzöK «--> 647,269. Das Talkerdehydratbesteht aus 1 At. Talkerde M3 --- 258,353) und112,479), erhält also die Zahl Htßlt °--> 870,832.
müssen wir demnach folgendermaßen bezeichnen: 3sMß(N) ^> <MßIt) ---2312,639 (nämlich 647,269. 3 --- 1941,807 ^- 370,832). Berechnen wirnach dieser Formel das Verhältniß der Bestandtheil« in 100 Th. Kln^ne«!»»II,!», so finden wir 44,68 Talkerde; 35,86 Kohlensäure; 19,46 Wasser,welches Verhältniß nicht sehr abweicht von dem von Nucholz bei Zerle»gung der heißgefällten Magnesia gefundenen, noch mehr aber übereinstimmtmit dem Resultate einer von Berzelius ausgeführten Analyse, welchefolgendes Verhältniß ergab: Talkerde 43,2; Kohlensäure 36,4; Wasser 20,4.Mehrere Chemiker betrachten die Magnesia als ein basisches Salz, wor»in sich die Base um 14 vermehrt, Berzelius bemerkt aber dagegen,daß dieses Multiplum bei kohlensauren Salzen nicht stattfindet, und daßsich auch noch mehrere solche Verbindungen eines kohlensauren Salzes miteinem Hydrate finden, wie z. B. bei dem Kupfer und Zink, wovon keinesdie beiden Galze in demselben Verhältnisse unter sich oder die Base zurKohlensäure enthält, wie hier. Da außerdem die Classe von Salzen, wel-
1 At Wasser (N ---»Die HI»?»«»!» »lb»