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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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378 Ferrum «ulplnirtcum cl^8talll8»tum

der freien Säure aufgelöst wird. Dieselbe Zersetzung erleiden die Krystalleselbst an feuchter Luft, sie werden mit gelbem Pulver, dem wasserhaltigenbasischen schwefelsauren Eisenoxyd, bedeckt. In gut verschlossenen Gefäßenbleiben die Krystalle dagegen unverändert, aber das gilt von der Auflösungin angefüllten Flaschen. Ein nicht sorgfältig aufbewahrtes schwefelsauresEisenoxydul giebt daher auch mit Wasser keine klare Auflösung. Der Ge-schmack des Salzes ist süßlich zusammenziehend. Das schwefelsaure Eisen-oxydul im wasserleeren Zustande ist zusammengesetzt aus 1 Atom Eisenoxy-bul und 1 At. Schwefelsäure, ist also ?«8 ^ 940,378, und hiernach be-rechnet bestehen 100 Th. aus 46,7 Eisenoxydul und 53,3 Schwefelsäure.Berzelius fand auf chemischem Wege 47,07 Eisenoxydul und 52,93Schwefelsäure. Das trystallisirte schwefelsaure Eisenoxydul ist zusammen-gesetzt aus 1 At. Eisenoxydul, 1 At. Schwefelsäure und 6 At. Wasser, istalso, re8^.6Ii 1615,252, und hiernach berechnet bestehen 100 Th.bei krystallisirten Salzes aus 27,l9 Eisenoxydul, 30,02 Schwefelsäure und42,79 Wasser. Berzelius fand auf analytischem Wege 25,7 Eisenoxy-dul, 28,9 Schwefelsäure und 45,4 Wasser. Das schwefelsaure Eisenoxydist zusammengesetzt aus 1 Doppelat. Eisenoxyd und s At. Schwefelsäure,ist also P.ß8' 2481,906, und hiernach berechnet bestehen l00 schwe,felsaure« Eisenoxyd aus 39,42 Eisenoxyd und 60,53 Schwefelsäure; Thom-son fand 40 Eisenoxyd und 60 Schwefelsaure.

Bei sämmtlichen hier abgehandelten Eisenpräparaten ist ganz besondersauf eine leicht mögliche Verunreinigung mit Kupfer Rücksicht zu nehmen.Das kerrum ox^äatum fu«cum und rubrum, das Ferrum ox^6ul»tun»MAI-UM und das l'errum p!ilv«!i-2tun, müssen zu diesem Zwecke zuvor inChlorwasserstoffsäure, oder verdünnter Schwefelsäure, das keri-um moi-i».tioum 0x5 6ul-»tuni und das Ferrum «ulplmricum cr)»tll!!i«2tum dürfennur in destillirtem Wasser aufgelöst werden. Bleibt etwas unaufgelöstMessingspähne unter der Eisenfeile, so wendet man Königswasser an,um alles aufzulösen. Vor der zu beginnenden Prüfung ist es zweckmäßig,das Eisen ins Maximum der Oxydation zu bringen. DI? Auflösung wirdin 2 Theile getheilt; in die eine Flüssigkeit wird eine blanke Messerklingehineingestellt, und der Ruhe überlassen; das vorhandene Kupfer schlägt sichan derselben metallisch nieder, und das Kupfer wirb hierdurch in Substanzerhalten. Die zweite Flüssigkeit wird mit Aetzammoniakstüssigkeit nieder-geschlagen, und mit einem Ueberschusse desselben versetzt; das etwa vorhan-dene Kupferoxyd wird von dem Aetzammoniak aufgelöst, welches dadurcheine mehr oder weniger blaue Farbe annimmt. Da jedoch ein geringerKupfergehalt hierdurch nicht angezeigt wird, so neutralisirt man in der un-gefärbten Flüssigkeit das Ammoniak durch Schwefelsäure, und setzt nunNlutlaugensalz (Cyaneisenkalium) das empfindlichste Reagens auf Kupfer hinzu, wo auch eine sehr geringe Beimischung von Kupfer sogleich durcheine rotht Färbung oder Niederschlag angezeigt wird. Die Eisenpräparate