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Ferrum ox^clatum fuscum
düng von Chlor mit Eisen erfolgt (ahnlich der Verbindung von Sauerstoffmit Eisen) mit Feuererscheinung, wenn man eine Stahlfeder, an einemEnde mit brennenden Zunder versehen, in Chlorgas eintaucht; die Stahl-feder verbrennt mit rothem Glühen zu Eisenchlorid, das sich sublimirt (wieim Sauerstoffgase zu Gisenoxyd). Demzufolge ist die erste« Verbindungim wafferleeren Zustande eine Verbindung von 1 Atom Eisen mit 1 AtomChlor, Eisenchlorür, einfach Chloreisen, I?e<^ — 781,863, und bestehthiernach berechnet in 1<X1 Th. aus 43,385 Eisen und 66,614 Chlor. I.Davy fand auf analytischem Wege 46,5? Eisen und 53,43 Chlor. Diezweite Verbindung ist im wafferleeren Zustande line Verbindung von 1 At.Eisen mit N At. Chlor, oder, was daffelb« ist, aus 1 Doppelat. Eisenmit 3 At. Chlor, Eisenchlorid, anderthalb Chloreisen ^«ß-I^— 2006,376,und besteht hienach berechnet in 100 Th, aus 33,813 Eisen und 66,187Chlor. I. Davy fand auf analytischem Wege 35,1 Eisen und 64,9 Chlor.
Das Eisenchlorür zieht, wenn es an der Luft stehen bleibt, Feuchtig-keit an, und zerstießt, es muß daher, wie auch die Pharmakopoe vor-schreibt, sogleich in ein gut verstopftes Glas gethan werden. Bleibt einsolches zerflossenes Präparat oder eine Auflösung desselben dem Zutritte deratmosphärischen Luft ausgesetzt, so zieht es Sauerstoff daraus an, und esfällt ein basisches Eisenchlorid nieder, welches in der salzhaltigen Flüssigkeitunauflöslich ist, in reinem Waffer aber sich auflöst, und in einer sehr ho-hen Temperatur zersetzt wird in neutrales Eisenchlorid, welches sich ver-flüchtigt, und in Eisenoryd, welches zurückbleibt. Aus diesem Grunde mußdenn jede Auflösung des Eisenchlorürs in Waffer, Weingeist, vor der at-mosphärischen Luft geschützt, und in ganz angefüllten Gläsern aufbewahrtwerden.
Sowie man bei allen Eisenpräparaten vorzugsweise eine etwanigeVerunreinigung durch Kupfer zu berücksichtigen hat, so ist es auch bei die-sem, wovon weiter unten ein Mehreres.
Ferrum ox^llatuin luscum. Braunes orydirtes Eisen.Braunes Elsenoxyd.
Ferrum cardnnimim. Kohlensaures Eisen. (!lo<:u8 Nlllti»»peiitivri». H^ras teriicus. ^Ox^äuin teiricum cuin
Nimm: krystallisirtes schwefelsaures Eisen soviel als
du willst.Löse es auf in
einer hinreichenden Menge warmen gemeinenWassers.Die erkaltete Auflösung siltn're, und mische sie
mit rohem kohlensaurem Natronin