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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
Entstehung
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321
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Pfeffermünzöl,

Nelkenöl, von jedem zwei Drachmen.Es werde cm graubraunes, zähes Pflaster, von gewürzhaftemGerüche, welches gut aufzubewahren ist.

Zur bessern Aufbewahrung pflegt man jede Stange dieses Pflasters be-sonders in Wachspapier einzuwickeln 5 doch muß es nicht auf zu lange Zeitvorrathig gehalten werden. >

5 ^ Üm^l58tluin balsamicum 8clüsslmu8ii. Schiffhau-sen's balsamisches Pflaster.Nimm: reines Baumöl drei Pfund,Venetifche Seife ein Pfund,aufs feinste pulverisirtes Bleiweiß,

Minium, von jedemein Pfund.Koche bis zur gehörigen Pflastcrconsistenz. Dem beinahe wieder-erkalteten Pflaster setze hinzu:

fein geriebenen Campher drei Unzen,— — Sibirisches Bibergeilandert-

halb Unzen.Bewahre es gut auf.

Dieses Pflaster, als Geheimmittel verkauft, einst in sehr großem An-sehen als von ausgezeichneter heilsamer Wirkung gegen die verschiedenartig-sten Krankheiten, gleichsam ein Universalpfiaster, wurde von der russischenKaisenn Katharina II. dem Erfinder für ZU,<X>() Rubel abgekauft, undöffentlich bekannt gemacht. Sein Ruf ist zwar durch die Zeit geschmälert,jedoch nicht ganz vertilgt, so daß es auch jetzt noch, und zwar vorzüglichals Hausmittel, gebraucht wird.

Lm^l28trum ^»ntkariäum orllinarium. Gewöhnliches

Spanischfliegenpsiaster.

(Lmz)Ia8tium v«8ientoiwiu uiäinÄiiuin. Gewöhnliches Bla-senpflaster.)Nimm: gelbes Wachs zwölf Unzen,gemeinen Terpenthin,Baumöl von jedem drei Unzen.In die geschmolzenen und halb wiedererkalteten mische hinein

gröblich zerriebene Spanische Fliegen sechs Un-zen,». 21