Druckschrift 
2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
Entstehung
Seite
288
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

weißes Wachs eine Unze,

Wallrath eine Drachme.Sie werden in einer Pfanne geschmolzen, und mit einem Stück-chen Allan na würzet gefärbt, bis sie eine angenehme Farbeangenommen haben. Colire und setze hinzu:

Citronenöl, «<

Bergamottöl, von jedem zwölf Tropfen.Dann gieße in papicrne Kapseln aus, schneide die erkalteteMasse in Täfelchen und dispensire sie.

Zur Erhöhung der Farbe pflegte man sonst etwas Essig zuzusetzen undnachher in einem zinnernen Pfännchen so lange gelind zu kochen, bis all«Flüssigkeit wieder verdampft war.

Dieses Eerat muß eine angenehme rothe Farbe und einen angenehm«!Geruch besitzen.

Oeratuiu KeLiime durzunclicae. Burgundischcs Harz««rat.(der»tuin liesln»« ?ini 8. Tmril»8truiu citrrnuin.)

Nimm: gelbes Wachs zwei Pfund,

burgundischcs Harz ein Pfund,Hammeltalg,

gemeinen Terpenthin, von jedem ein halbesPfund.Es werde nach den Regeln der Kunst ein braungelbes Cerat.

Die drei eisten Substanzen werden erst für sich geschmolzen, dann derTerpenthin zugesetzt und das Ganze durch Werg gegossen. Diese Mischlingwird auch bisweilen als Baumwachs (Ol» M>ure») verlangt, wo manihr dann durch etwas puluerisirte Kurkume eine hellere Farbe zu «rtheilenpflegt.

t^ereali plumbici. Bleibougies.((?eieuli 82turnini 8. mitiZgntß» )

Nimm: gelbes Wachs sechs Unzen.Nach dem Schmelzen mische unter anhaltenden Umrühren hinzu:

Bleiessig zwei Drachmen.Nachdem sie vom Feuer entfernt worden, tauche feine Leinwandhinein, woraus nach den Regeln der Kunst Bougies gemachtwerden, von glatter Oberfläche und passender Gestalt.