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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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^rßentlun nitricuin fu8unl

wohl verschlossenen mit schwarzer Farbe überzogenen Gefäße,damit sie nicht schwarz werden.

Sie müssen in der Luft unveränderlich seyn, und darauf ge-gossene Aetzammoniakstüssigkeit muß nicht blau werden.

Die Gabe bis zu ein Viertel Gran.

H^ßontum uitrieuin iusuin. Ausgegossenes salpetersau-res Silber.(I^api» intein»Ii8. Höllenstein, I^itin» arzentiou» tusu«.)

Nimm: krystallisirtes salpetersaures Silber soviel

als beliebt.Schmelze es in einem dazu passenden silbernen oder porcellane-nen Gefäße bei gelinder Wärme und gieße das Flüssige in eineerwärmte mit Talg ausgestrichene eiserne Form aus. Die erkal-teten Stängelchcn bewahre in einem verschlossenen Glase an ei-nem dunkeln Drte auf.'

Es sey trocken, auf dem Bruche sicahlig, die Strahlen ausdem Mittelpunkte ausgehend, glänzend, von weißer oder grauerFarbe, und aufgegossene Aetzammoniakflüssigkeit werde nicht blau.

Das krystallisirte salpetersaure Silber ist schon dem Araber Geberim 8. Jahrhundert belannt gewesen; des geschmolzenen salpetersauren Sil-bers unter dem Namen Höllenstein wird erst gegen das Ende des 16. Jahr-hunderts von Angeins Sil« aus Vicenza erwähnt.

Kommt Silber mit Salpetersäure in Berührung, so greift letzteredas erste« sogleich an, und die Auflösung geht schon in der Kälte sehr leb-haft vor sich, sie braucht daher nur mit wenig Wärme unterstützt zu werden.Während der Auflösimg entwickeln sich häufige rothe Dämpfe, weil einThcil der Salpetersäure zersetzt und zu'Stickstoffoxyd deöorydirt wird, da-mit das metallische Silber durch den Sauerstoff in Oxyd verwandelt werde,zu welchem die Salpetersäure eine große Verwandtschaft hat, und mit demsich denn auch die unzersetzre Salpetersäure zu salpetersaurem Silberoxydeverbindet. Das gasförmige Stickstoffoxyd nimmt aber während des Ein-weichens wieder Sauerstoff aus der atmosphärischen Lust auf und wird zusalpetriger Säure, welche die rothen Dämpfe bildet. Hat man mehr Sal-petersäure genommen, als zur Auflösung des Metalls erfoderlich ist, sogeht diese überschüssige Saure während des Abdampfens unnöthig verloren;jedoch muß auch die Säure in hinreichender Menge vorhanden seyn, umalles Metall aufzulösen, besonders wenn man ein'kupferhaltiges Silber an-gewandt hat, weil dann nicht das Kupfer, sondern gerade das Silber un-aufgelöst zurückbleiben würde. In diesem Falle wird auch die erhaltene