128 ^cotum ltuwo /^«illum aeoticum
^ ^cotum Ituttw. Rautenessig.
Von braungrüncr Farbe, klar.
Auch andere Essige können auf dieselbe Weise bereitet werden.
Diese'Essige, de«» Wirksamkeit durch die jedesmaligen im Essig auf-löslichen Bestandtheile der angewandten Pflanzenthcile bedingt wird, wer-den nur noch selten in den mebicinischen Gebrauch gezogen, sind in den mei-sten Fällen entbehrlich und dürfen, als dem Verderben sehr ausgesetzte Mit-tel, im Allgemeinen auch nicht vorräthig gehalten werden.
^cotmn liudi Illa«i. Himbeeressig.Nimm: frische Himbeeren ein Pfund,
aufgekochten Essig zwei Pfund.Stelle es in einem verstopften gläsernen Gefäße bei Seite, bisdie Flüssigkeit eine gesättigt rothe Farbe angenommen haben wird,dann seihe durch und bewahre die siltrirte Flüssigkeit in angefüll-ten, gut verschlossenen Flaschen von nicht großem Umfange auf.Er sei klar.
Der Himbeeressig hat eine angenehm rothe Farbe, und den erquickendenHimbeergeruch und Geschmack. Um das Verderben desselben zu verhüten,muh der Jutritt der atmosphärischen Luft sorgfältig abgehalten werden, da-her die Flaschen völlig angefüllt seyn müsse», welche verpicht und umgelegtwerden.
^«lluin aceticum. Essigsäure.lAIcoliol ^ceti)
Nimm: rohes zu Pulver zerriebenes essigsaures Blei
vier und sechzig Unzen.Schütte es in eine gläserne tubulirte Retorte, und gieße, nachAnfügung einer Vorlage und nach aufs beste bewirkter Verkle-bung der Fugen, durch den Tubulus allmälig darauf:Schwefelsäure achtzehn Unzen, die mitneun Unzen gemeinen Wassersverdünnt worden sind. Dann, nach Verschließung des Tubulus,geschehe die Destillation aus dem Sandbade bei allmälig verstärk-ter Hitze bis zur Trockne. Die erhaltene Flüssigkeit rectisicire,wenn sie dura) brenzlige oder durch schweflige Saure verunrei-nigt ist, über
zwei Unzen aufs feinste zerriebenen Braun-stein,