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dem Niederschlage durch Erhitzen. Die Pharmakopoen lassendies durch Glühen in einem bedeckten Tiegel "^«werkstelligen.Da jedoch die Kohlensäure nur schwach an Zinkoxycv gebun-den ist und schon bei 160° C. davon völlig getrennt wiijso ist es praktischer statt des Tiegels einen kurzhalsigen Glas-kolben anzuwenden, wie dies von Mohr vorgeschlagen ist. Einentrocknen Glaskolben füllt man zu '/ 8 seines Raumes mit demfeinzerriebenen und durch ein Sieb geschlagenen, gut ausge-trockneten basischkohlensauren Zinkoxyde, stellt ihn etwas er-wärmt auf den Windofen und erhitzt ihn durch ein sehr mas-siges Kohlenfeuer, welches sich um anderthalb Spannen tieferals der Kolbenboden befindet. Hin und wieder ergreift manden Kolben mit der von einem Tuche umwickelten Hand undmischt durch Schütteln seinen sehr beweglichen leicht pulveri-gen Inhalt. Dies ist nothwendig, weil das Zinkpräparat einschlechter "Wärmeleiter ist. Auch etwa im Kolbenhalse hän-gende Theilchen des Zinkniederschlages müssen mit einer Fe-derfahne abgestossen werden, damit sie der Entkohlensäurungnicht entgehen. Das Präcipitat in Pulverform ist in kurzerZeit fertig gebrannt, in Stücken aber erfordert es bei bmallängerer Zeit eine weit stärkere Hitze. Sobald der Kolbenin-halt an Beweglichkeit verliert und das Pulver sich dichter andie Wandung des Gefässes anlegt, ist man dem Ende der Ope-ration nahe. Mit einem Stäbchen holt man eine Probe heraus,schüttet sie in ein Probirgläschen mit etwas kaltem destill. Was-ser und übergiesst sie dann mit verdünnter Schwefelsäure. Esmüssen hier Gesicht und Ohr entscheiden. Ein Aufschäumenoder ein vernehmbares Geräusch der Mischung zeigt noch Koh-lensäure an. Schüttet man die heisse Probe unmittelbar indie Säure, so macht sich natürlich ein Zischen vernehmbar, daszu Täuschungen Veranlassung giebt. Hat man einen Ofen,der Kohlenstaub und Flugasche durch eine seitliche Röhre ab-leitet, so kann das Brennen des Präparates auch in einer Por-cellanschale vorgenommen werden, welche man zur Abhaltungvon Staub nicht dicht mit einem Terrinendeckel oder einerGlasscheibe bedeckt. Hin und wieder rührt man mit einemSpatel um. Kleine Mengen lassen sich über der Weingeist-flamme entkohlensäuern.
Durch die Zerstörung des kohlensauren Zinksalzes werdenauch die ihm aus der Fällung her anhaftenden geringen Spu-