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von der Vorschrift untersagt. Man lässt die krystaliinischeMasse einen Tag abtropfen und setzt sie dann auf porcellanenenTellern ausgebreitet einige Tage der Luft eines warmen Zim-mers aus. Auf einem warmen Ofen schmelzen die Krystall-chen leicht zusammen. Man hebt das Salz in porcellanenenoder gläsernen Gefässen auf. Dieses künstliche Salz soll demnatürlichen an Wirkung: nicht nachstehen.
Sandaraca.
Kesina Sandaracae s. Juniperi, Vernix, Sandarac; Sandarach,
Sandarak.
Pll. Sax. Ein Harz in rundlichen langgezogenen Tropfen,weisslich gelb, glänzend, durchscheinend, zerr eiblich, ange-zündet von angenehmem Gerüche, in höchstrekt. Weingeistfust gänzlich, in Terpenthinöl kaum löslich.
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Thuja articulata Desfontaines.Synon. Callilris quadrivalvis Ventenat.Coni/erae. Trib. Cupressinae Rieh.Monoecia Monadelphia.
Das aus der ßinde dieses im nordwestlichen Afrika ein-heimischen Baumes ausfiiessende und erhärtete Harz kommt un-ter dem Namen Sandarak als schmutzige oder naturelle undals elekte Waare in den Handel. Letztere besteht aus kleinenmehr oder weniger abgerundeten oder unregelmässig gestalte-ten, meist längliehen (1 bis 2 Lin. dicken und 4 bis 12 Lin.langen), blassgelblichen, aussen matten und etwas bestäubtenoder schwachglänzenden, durchscheinenden Körnern und Thrä-nen, welche beim Kauen zwischen den Zähnen spröde undpulverig zergehen. (Mastix wird beim Kauen weich). DasPulver ist weiss und fast geruch - und geschmacklos. BeimErwärmen giebt es einen wachholderähnlichen Harzgeruch vonsich. Weiter erhitzt schmilzt es und brennt angezündet schmel-zend leicht mit russender Flamme unter Verbreitung eines bal-samischen Geruches. Spec. Gew. 1,050. Zu % ist Sandarakin höchstrektif. Weingeist löslich, den unlöslichen Tbeil hat manmit Sandaracin bezeichnet. In Aether, Terpenthinöl undauch in wasserfreiem Weingeist ist dieser Theil jedoch löslich.Nach Unverdorben besteht der Sandarak aus 3 verschiedenenHarzen. Man hält ihn ganz und als feines Pulver vorrätbig.