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der Wurzelsfock~) ist hin und her gebogen, 1 bis 2 Liniendick, von den Uebei bleibsein der Blattscheiden runzlig undwarzig, hart, bräunlich schwarz, innen weiss, von bitterlichemund etwas scharfem Geschmucke. Ihre Rinde ist mit Saft-giingen begabt. Sie hat lange dünne harte und zerbrech-liche Wurzelfasern, welche meist mir auf einer Seite derWurzel auslaufen. Sic muss im Frühling gesammelt werden.
Pll. B3sillll>. Hisweilen wird die Arnikawurzel mit den Wur-zeln von Solidago Virgaurea, Hieraceum umbellatum, Inuladi/senterka, Betonica, Ci/nanchum Vincetoxkum verwechselt.
Pll. II» im., Sax., Ni II«» Im.
Arnicn montan w Linn. Siehe unter Flores Arnicae.
Die trockne Arnikawurzel besteht ans einem einfachen, fastspindelförmigen, zerbrechlichen, 2 bis 3 Zoll langen Wurzel-stocke, welcher kaum so dick wie eine Schreibfeder, braunoder braunschwarz runzlig, geringelt, hie und da mit kasta-nienbraunen weichen Schuppen und den Ueberresten des Sten-gels besetzt ist, und aus fadenförmigen, strohhalmsdicken, lan-gen, gemeinlich blasseren Wurzelfasern, welche auf der unte-ren Seite des Wurzelsfocks auslaufen. Innen ist der Wurzel-sfock fest, fast holzig und schmutzig weiss, mit in einen Kreisgesetzten Saftsträngen. Der Geschmack ist scharf, bitterlich,etwas herb und lange anhaltend, dem Geschmack der Rad. He-lenii nicht ganz unähnlich , der Geruch ist gewürzhaft scharf,jedoch nicht sehr stark. Der Querdurchschnitt des Wurzel-stockes zeigt 4 Ringe, den braunen Ring der Epidermis, wel-cher einen breiten weisslichen Holzring umschliesst, dann folgtein feiner gelber Ring, in dessen Mitte sich das weisse Markbefindet. Diese gegebenen Kennzeichen reichen hin die Arni-kawurzel von Wurzeln anderer Pflanzen zu unterscheiden. Eingutes Kennzeichen bleibt Geruch und Geschmack. •
Die Wurzeln von:„ , . .„ . ,. , /"haben längere, dickere, verworrene VViirzel-Betonica ofhcinahs L. I , , , u ' » • t. ■: , <• j
V. fasern, jedoch auch auf einer Seile auslaufend.
CynanchumVincetoxicum/Wurzelstock gelbiölhlich|, mit sehr vielen fa-
!>• Br. \^ denförmigen weisslichen \\ urzel/asern
Inula dysenterica L /'sind gelbbiäunlieh, rund herumbefasert, sehr
V w
Hieraceum umbellatum L
(sind ganz mit Fasern beselzt, innen graubraun,geruchlos.
Solidago Virgaurea L.
sind dicker, graubraun, violettschuppig, oftch ganz mit Fasern bedeckt, die Fasernd zahlreicher und stehen dichter.
(sind/ auf sin