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Pix liquicla.
Oleum Ligni empyreumaticum; Resina s. Terebinthina empy-reumatica Kquida; Brai liquide, Foix liquide, Goudron; Tar;flüssiges Pech, Theer."lt. Haitill. Eine dicke ölige Flüssigkeit, welche man durchtrockne herabsteigende Destillation des Holzes von Pinus Abiesund Pinus sylvestris gewinnt. Es soll nicht mit Steinkohlen-theer verfälscht sein
Ph. Bor., Jlaiui., gase., gl. Hols.
Pix solida.
Pix navalis s. nigra, Resina empyrenmatica solida; Brai sec,
Poix nawle; Black Pitch, common Pitch, stone Pitch, Schiffspech,
schwarzes Pech, Hartpech.
"U. Hamll. Eine schwarze harzige Hasse, welche man durchDestillation oder Abdampfen des Theers gewinnt.
Plt. Bor., llaim.. gax., gl. Hols.
Der Theer wird in besonderen Theerschwelereien oder als Neben-produkt der Holzkohlenbereitung und der Holzessigfabrikation gewon-nen Abgestorbene Stämme, Wurzeln, Abfälle von Buchen, Kiefern, Fich-ten und anderen Nadelhölzern, welche nicht verwerthet werden können,verwendet man hauptsächlich zum Theerschwelen. Dieses ist eine Artabsteigender Destillation, indem man in den Grund einer Grube von derForm eines umgekehrten Kegels, deren Wände dicht und glatt ausge-schlagen sind, ein Gefäss stellt, das Gefäss mit einem Rost bedeckt unddie Grube dann mit den Holzstücken und Scheiten anfüllt Man decktüber das Holz eine Schicht Rasen und Moos und zündet das Holz durcheine gelassene Oeft'nung an. Das Feuer verbreitet sich glimmend (schwe-lend) allmählig nach Unten, und die in Folge der Hitze erzeugten brenz«liehen Produkte, welche den Theer bilden, fliessen in das untenstehendeGefäss. Von hier aus fliessen sie durch eine mit dem Boden des Ge-fässes verbundene Röhre in ein ausserhalb der Grube an einem niedri-gen Platze befindliches Fass.
Statt der Gruben werden häufiger gegen 20 Fuss hohe walzenförmigeOefen aus Backsteinen, welche nach Oben etwas spitz zulaufen, angewendet.Unten am Boden und oben in der gewölbten Decke (Kappe) befindensich zum Hineinbringen des Holzes Setzlöcher, nebst einigen Luftlöchern.Am Boden befindet sich ein Kanal zum Abfliessen des Theers. Den Ofenumgiebt in einer Entfernung von 2 Fuss ein dicker Mantel, der mit Erdeoder einem anderen schlechten Wärmeleiter überzogen ist. Nachdemder Ofen beschickt ist, werden die Satzlöcher zugemauert und das Holzdurch die Schürlöcher in Brand gebracht. Durch Oeffnen und Schlies-sen der Zuglöcher wird das Feuer geregelt. Nach den ersten 24 Stun-den fliesst Holzessig mit Theerwasser ab, dann folgen die harzigen Be-standtheile des Holzes als heller Theer und zuletzt folgt der schwarze
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