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abzusondern und macht im glücklichsten Falle immer ein Be-fassen und Begreifen der Paste mit den Händen nöthig, wo-durch dieselbe sehr an Ansehn verliert. Praktischer sind Kap-seln aus Wachspapier und noch mehr die von der PA. Hann.befohlenen flachen Cisten ans Weissblech. Für die braune Re-glise lässt man sich besonders mehrere solche Cisten oder Kap-seln anfertigen, um die Paste nicht allein in denselben auszu-trocknen, sondern auch darin aufzubewahren. Zum Gebrauchbestreicht man diese Cysten mit etwas Mandelöl, jedoch nur inder Art, dass man sie mit einem geölten Stück FJiesspapierausreibt und dann mit etwas reinem Fliesspapier nachwischt.Bringt man viel Oel hinein, so wird dasselbe beim Eingiessender warmen Paste an den Seiten nach Oben gedrängt, so dasses sich auf die obere Fläche der Paste ergies3t und diese da-durch später unansehnlich macht. Die Gewinnung einer gutenklaren Paste erreicht man nach folgender Vorschrift. In einerin der Wärme erzeugten kolirten Lösung von 24 Th. Gummi-arabikum in 48 Tb. destill. Wasser werden, nachdem sie ineiner verstopften Flasche eine Woche gestanden hat und danndekantirt ist, über freiem Feuer oder im Dampfbade 20 Th.weisser reiner, in kleine Stückchen zerschlagener Zucker (be-ster Melis in Brodten) gelöst. Dann setzt man von einer dün-nen filtrirten, auch wohl mit einigen Tropfen Aetzammonflüs-sigkeit neutral gemachten Lakrizensaft - oder Süssholzextrakt-lösung soviel hinzu, dass die zuckerhaltige Gummilösung dieFarbe des Ungar - oder des Madeiraweines erlangt. Unterbisweiligem langsamen Hinundbemihren dampft man nun ab.Wenn aber die Flüssigkeit Neigung zeigt, an seiner Oberflä-che eine Haut zu bilden, rühre man nicht mehr um, sondernschiebe öfter die Haut bei Seite und entferne besonders die Haut,welche die im Zucker und dem Gummi noch vorhanden gewese-nen feineren Schmutztheilchen enthält und sich durch einschmuz-zigschaumiges Ansehn kenntlich macht. Das Abdunsten mussbei sehr massigem Feuer, besonders gegen das Ende mit Vor-sicht geschehen, um ein Anbrennen zu verhüten. Die Wasser-badwärme bietet natürlich diese Gefahr nicht. Sobald ein Tro-pfen auf eine kalte Metallplatte gebracht nicht mehr fliesst,giesst man die Masse in die vorhin erwähnten, schwach mitOel ausgefetteten BJechcisten ohngefähr in V 4 Zoll dicker Lageaus und stellt die Cisten an einen Ort, wo sie nicht über 40° C.warm werden. Ueber diese Temperatur wird die Oberfläche