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Magnesia stiblata.
PIl. Sl. Hol*. Eine Mischung aus elf Drachm. Magnesiacarbonica und einer Drachm. Tartarus stibiatus. Sie sollin einem Glase aufbewahrt werden.
Magnesia sulphurica.
MgO,S0 3 -f 7HO; Sulphas magnesicus cum Aqua, Sal amarums. Anglicura s. Sedlicense s. Epsomense; Sulfate de Magnesie,Sei catharlique amer; Epsomsalt, Bitter-salt, biller Purging-salt,Sulphate of Magnesia; Bittersalz, Epsomer, Seidschützer oderSedJitzer Salz, schwefelsaure Magnesia, schwefelsaure Bitter-oder Talkerde.
Magnesia snlplturica crnda.
Rohes Bittersalz,
Plt. Bor* Ein bitteres Safe in prismatischen glänzenden weis-sen Krystallen, welche in 3 Th. kaltem und 1 '/ 2 Th. heis-sem Wasser löslich sind, an der Luft etwas verwittern undaus Bittererde, Schwefelsäure und Wasser bestehen. MitMetallen oder schwefelsaurem Natron verunreinigtes werdeverrrorfen. Es wird in chemischen Fabriken bereitet.
Pli. Ilaml».. Ilann.. Sax., Sl. Hol*.
Magnesia sulphurica tlepurata.
Gereinigtes Bittersalz.
JMl. lfioi*. Das rohe Bittersalz wird in (gleichviel oder) derhinreichenden Mi-nge destill. Wasser gelöst, die Lösung fil-trirt und in Krystalle gebracht. Es sollen sehr weisse glän-zende, von Chforkalium möglichst freie Krystalle sein.
1*1». Ilanin.,
Kami.. Sav..
Sl. llols.
In der Natur ist die schwefelsaure Bittererde viel verbrei-tet. Sie ist im Meorwasser und in vielen Mineralwässern ent-halten, man findet sie auch in Höhlen und Klüften ausgewittert.In den Quecksilbergruben zuldria wittert sie in Form eines lang-harigen Ueberzuges (Haaisalz , Halotrichon) aus. NehemiasGrew schied sie im Jahre 1G95 zuerst durch Krystallisation ausder Mineralquelle zu Epsom ab. Boyle lehrte sie mehrere Jahrespäter aus der Mutterlauge des auf Kochsalz benutzten Meer-wassers gewinnen.
Das Bittersalz wird im Grossen durch Abdampfen der sogenanntenBitterwässer, durch Auflösen des Magnesits (kohlensaurer Bittererde) inSchwefelsäure, aus den Mutterlaugen von Salzsoolen und des Alauns, aus