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2 (1857)
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kalilauge ätzend, daher man sie auch in bedeckten Filtrirtrich-tern durch Fliesspapier giessen kann.

ILicpior Matri hypoclilorosi.

Liquor ISIatri s. Sodas chlorati s. chlorinati s. oxymuriatici, Na-trum chloratum liquidum; Liqueur de Labarraqite, (Eau de Ja-velle), Sonde hypochlorense , Hypocklorife ou Souschlorite de Soudeliquide, Hydrochloride de Soude; Soubchlorüe of Soda, Lye of Ja-vel/e, Solution of chlorinated Soda, oxymuriatic Water of Soda,bleaehing Liquid; Labarraque'sche Flüssigkeit, JavelPsche Lauge,Bleichwasser, unterehiorigsaures Natron, Chlornatronlösung.

Pll. Hailll). Eine Lösung aus fünfzehn Unz. gereinig-tem kohlensauren Natron in fünfunddreissig Unz.destill. Wasser wird in einem Woulfsehen Apparatemit Chlorgas gesättigt. Das Chlorgas wird bei gelinderWärme aus sechs Unz. Chlor Wasserstoff säur e undzwei Unz. gepulv. Brautist ein entwickelt. Die so ge-wonnene Flüssigkeit wird in vor dem Lichte wohl geschütz-ten Flaschen aufbewahrt. Es soll eine klare, nach Chlorriechende Flüssigkeit von 1,08 spec. Gew. sein.

Es werde nicht mit Nalrum chlorkum und Natrium chlo-ratum verwechselt.

Pll. 5I«mil. Eine Lösung von einem Pfd gereinigt, koh-lensaurem Natron in vier Pfd destill. Wasser wirdin der zweiten Flasche des Wou)'f'sehen Apparats mit Chlor-gas gesättigt. Das Chlorgas wird aus Braunstein undKochs alz, von jedem zwei Unz.., und drei Unz. Schwe-felsäure, verdünnt mit anderthalb Unz. Wasser, ent-wickelt.

Die Darstellung der Chlornatronlösung besteht einfach inder Sättigung einer kohlensauren Natronlösung mit Chlorgas.Die Chlorgasentwickelung ist unter Liquor Chlort (S. 259) be-sprochen. Ein Wonlf'scherApparat kann hier rechtwohl entbehrt werden. Eineinfacher brauchbarer Ap-parat für die Darstellungkleiner Mengen ist der inbeistehender Figur wieder-gegebene. Man lässt solange Chlor in die kaltekohlensaure Natronlösungeintreten, bis diese Lack-

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