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2 (1857)
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filtrirte Mischung aus 37 Th. Acelum crudum und 8 Th. Ace-tittn concentratum (von spec. Gew. =1,040).

liiquor saturatorius e JYatro carlionico ist

eine filtrirte Lösung aus 6 Th. krystallis. kohlensaurem Nationund 19 Th. destill. Wasser.

Diese Saturationsfliissigkeiten müssen so beschaffen sein,dass eine alkalische mit einer sauren zu gleichen Theilen zu-sammengemischt eine neutrale Flüssigkeit ausgiebt. Damit diesauch sicher geschehe, so hat man natürlich diese Saturations-flüssigkeiten zuvor gegenseitig zu prüfen, ob ihre Mischungenin dem gedachten Verhältnisse neutral ausfallen und wenndies nicht der Fall sein sollte, ihnen durch Zusatz von Alkalioder Säure oder durch. Verdünnen mit Wasser, je nach Er-forderniss, die beabsichtigte Neutralisationsfähigkeit zu erthei-len. Saturationen aus kohlensaurem Kali und Essig kommenam häutigsten zur Dispensation. Da die dazu erforderlichenSaturationsflüssigkeiten bei einiger Maassen sorgfältiger Auf-bewahrung nicht verderben , so macht man alsbald grössereMengen derselben vorräthig. Da das kohlensaure Kali unbe-stimmte Mengen Feuchtigkeit enthält, so muss dasselbe zuvör-derst scharf ausgetrocknet und dann erst zur Auflösung abge-wogen werden. Ferner beobachte man beim Mischen der Sa-turationen die Regel, die essigsaure Lösung der kohlensaurenKalilösung zuzusetzen. Im anderen Falle steigt ein Theil dersich entwickelenden Kohlensäure in das Gefäss der Kaliflüssig-keit und veranlasst in demselben die Bildung von 2fach koh-lensaurem Kali, welches sich an die Wandung des Gefässesanlegt und die Saturationsflüssigkeit trübe macht.

Um nun eine Saturation zu bereiten, wird in die zu ihrerAufnahme bestimmte Mixturflasche zuerst die alkalische Satu-rationsflüssigkeit und auf diese dann die saure genau hinein-gewogen. Letztere lässt man behutsam an der inneren Fla-schenwandung Diederfliessen. Alsdann setzt man die Flascheeinige Minuten bei Seite, sie hin und wieder sanft bewegendund ihren Inhalt allmählig mischend. Sobald das aufschäu-men vollendet ist, macht man die wässrigen oder weingeistigenZusätze, schüttelt wiederum um und setzt dann zuletzt dieZucker oder Schleim enthaltenden Flüssigkeiten hinzu. ZuSaturationsmischungen wählt man Gefässe von möglichst star-kem Glase.

Was nun den Citroneasaft, Saccus Citri, zu Satura-

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