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sammenziehendem Geschmack. Es giebt ein braunes Pulver.Das Col limbische Kino (von Rliizopnora manglä) bildet fla-che Brode, mit braunem glänzenden ungleichen Bruche, bitte-rem zusammenziehenden Geschmacke und eigentümlichem Ge-rüche. Das Pulver ist mehr orangefarben. Das Kino vonVeracruz bildet hyacinthrothe Stückchen. Das von Bom-bay ist hart und zähe, in Masse schwarz, in dünnen Schich-ten durchscheinend und roth. Es schmeckt schwach zusam-menziehend und ist in Weingeist wenig löslich In Wasserschwillt es auf. Das Ostindische Kino (von P/erocarpusmarsupium) bildet sehr kleine schwarze, in dünnen Schichtenroth durchscheinende, spröde, zusammenziehend schmeckende,geruchlose, in heissem Wasser weniger als in kaltem löslicheStückchen. Das Neuholländische Kino (von Eucalyptusresinifera White, einer Myrtacee) bildet unregelmässige harteStücke, welche ein dunkelbraunes Pulver geben, in kochendemWasser völlig löslich sind, mit kaltem aber gelatiniren. DasKino wird in Pulverform vorräthig gehalten.
Die Bestandteile des Kino sind: ein der Catechugerbsäure ähnlicherGerbstoff, Extraktivstoff, Pflanzenfaser. Nach neueren Untersuchungen(von Henning) enthält es Kinosäure, Gerbstoff, Pektin, Ulminsäure, eineSpur Gallussäure, anorganische Salze.
Kosso.
Kousso, Kusso, Flores Brayerae anthelminticae; Cousso, diso,Cosso; Kusso, Kossoblumen.
Pl\. Sl. Hols. (Taxanhang.~) Die Blülhen mit den Stengeln
der Brayera anthelmintica, einer Abyssinischen Pflanze ausder Familie der Rosaceen.
Brayera antlielmiiitiea Kunth.Synon. Brayera vermifuga De Cand.- Bankesia Aoyssinica Lamark.
Rosaceae. Dodecandria Digynia.
Ueber den medicinischen Gebrauch dieses erst vor weni-gen Jahren uns genauer bekannt gewordenen Gewächses (Bau-mes) gab Dr. Bmyer 1822 zuerst nähere Nachricht. In Abys-sinien, Aegypten und der Türkei wurde es schon seit langerZeit als ein vorzügliches Mittel gegen Bandwurm angewendet.
Die Kussoblüthen werden zu uns gebracht in grossen,sehr stark behaarten, ungefähr 1 Euss langen und bis zu 3
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