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2 (1857)
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135
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!35

letzt bleibt ein durch Kohle graugefärbtes kohlensaures Kali zurück.Die Formel des essigsauren Kalis ist: KaO,A, das Aeq.-Gew. 98. Das of-ficinelle Präparat enthält 4 bis 6 Proc Wasser. Aus sehr konc. Lösun-gen schiesst es bei starker Abkühlung in grossen farblosen Prismenan, welche Krystallwasser enthalten. Auch kennt man eine krystallisir-bare Verbindung des Kalis mit 2 Aeq. Essigsäure.

Tabelle

über den Gehalt der wässrigen Kaliacetatlösungen.Temperatur 20° C.

Proc.

spec. 1

Proc.

spec.

Proc.

spec.

Proc.

spec.

KaO,X

Gew.

KaO,T

Gew.

KaO,A~

Gew.

KaO,Ä~

Gew.

50

1,2726

40

1,2132

30

1,1563

20

1,1017

49,5

1,2695

39,5

1,2103

29,5

l,l535

19,5

1,0990

49

1,2664

39

1,2074

29

1,1507

19

1,0963

48,5

1,2633

38,5

1,2045

28,5

1,1479

18,5

1,0937

48

1,2603

38

1,201»

28

1,1452

18

1,0911

47,5

1,2573

37,5

1,1987

27,5

1,1424

17,5

1,0884

47

1,2543

37

1,1959

27

1,1397

17

1,0857

46,5

1,2513

36,5

1,1930

26,5

1,1309

16,5

1,0831

46

1,2484

36

1,1901

26

1,1342

16

1,0805

45,5

1,2454

35,5

1,1873

25,5

1,1315

15,5

1,0179

45

1.2425

35

1,1845

25

1,1288

15

1,0753

44,5

1,2395

34,5

1,1816

24,5

1,1260

14

1,0701

44

1,2365

34

1,1788

24

1.1233

13

1,0649

43,5

1,2336

33.5

1,1760

23,5

1,12(5

12

1,0598

43

1,2307

33

1,1731

23

1,1178

11

1,0546

42,5

1,2277

32,5

1,1703

22,5

1,1151

10

1,0496

42

1,2248

32

1,1674

22

1,1124

9

1,0445

41,5

1,2219

31,5

1,1646

21,5

1,1097

8

1,0394

4L

1,2190

'31

1,1618

21

1,1071

7

1,0344

40,5

1,2161

30,5

1,1590

20,5

1,1044

5

1,0245

Das spec. Gew. der Lösung vermehrt oder vermindert sich zwischen 8bis 20° C. bei Ab- und Zunahme der Wärme um 1° bei einem Salzgehaltvon 40 bis 50 Proc. durchschnittlich um 0,001)5 30 40 0,00042

-20-30 0,0o03

Prüfung auf Reinheit. In 2 Th. Wasser muss sich dasKaliacetat völlig lösen und damit eine neutrale oder doch nursehr schwach alkalisch reagirende farblose Flüssigkeit geben.Mit Wasser verdünnt und mit Schwefelwasserstofiwasser ver-setzt, darf die Lösung weder sich färben noch eine Trübunggeben, widrigenfalls das Salz mit metallischen Stoffen verun-reinigt ist. Eine andere Probe des Salzes muss sich in der5fachen Menge Weingeist vollständig lösen. VerunreinigendeSalze, wie schwefelsaures Kali, Chlorkalium etc. bleiben imWeingeist ungelöst.