Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
Seite
8
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

8

sung wird nach dem Koliren zum Gelatiniren an einen küh-len Ort gestellt.

Gelatina Uclieiiis Islandiciedulcorata.

Gelaiina Lichenis Islandici Ph. Sax.; versüsste isländische

Moosgallerte.

Pll. Haillb. Eine durch Kochen bewirkte und gelatinirteAuflösung von einem TA. Saccharolatum Lieh. Isl. in dreiTh. Wasser.

Pll. Sav. Zerschnittenes Isländisches Moos wird 10 Mi-nuten lang mit heissetn Wasser digerirt, nach dem Abgies-sen des heissen Wassers mit kaltem Wasser abgewaschenund dann mit zwölf Th. Wasser bis auf eine Kolaturvon neun Th. eingekocht. Die durch Absetzenlassen ge-reinigte Kolatur wird bei gelindem Feuer zur Gallertkonsi-stenz eingedampft. Wird ex tempore bereitet.

Ph. Sli Hol*. Anderthalb Unz. zerschn. Isl. Moos wer-den eine Nacht hindurch mit einer hinreichenden MengeWasser, in welchem eine Drchm. gereinigte Pottasche ge-löst ist, macerirt, dann mit kaltem Wasser wiederholt abge-waschen und nun mit zwei Pfd Wasser bis zu einer Ko-latur von sechs Unz. eingekocht. Diese wird mit vierUnz. Zucker zu einem Syrup aufgekocht, abgeschäumt undzum Gelatiniren hingestellt. Wird ex tempore bereitet.

Vergleiche Iiielien Islamlieus.

Gelatina Radicum j§alep.

Salepgallerte.

Pll. 1 1<1 II 11. Höchstfeingeplv. Salep, zwei Drchm.,wird mit acht Unz. Wasser aufgekocht und der kolirtenFlüssigkeit anderthalb Unz. Syrupus Cort. Aurantiorumungemischt.

Siehe auch unter Mucilago Salep.

C*eiiiiii£e Populi.

Oculi Populi; Pappelknospen.

Pii. lliiim., SIi HolS. Die jüngeren, noch nicht entfalte-ten Knospen oder Augen von Populus nigra etc. Sie sindvoll von einem balsamischen klebrigen Safte.

Pii, Hamb.