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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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871
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aus ihren Auflösungen in Säuren durch das kohlensaure Kali mit eigen-thümlichen Farben niedergeschlagen, und können daran erkannt werden.Einige lösen sich auch in einem Ueberschusse desselben vollkommen wieder«uf, und sind dadurch vor andern kennbar. Doch giebt es kein Metall-oryd, das nicht zu einem kleinen Antheil in überschüssigem kohlensaurenKali auflislich wäre, weswegen diese Trennungsweise selten anwendbarist. Nicht weniger ausgedehnt ist der Gebrauch des kohlensauren Hallszur Zersetzung aller in Waffer unauflöslichen odcr sehr schwer auflöslichenVerbindungen der Basen mit Säuren, welche letztere dagegen mit demKali leicht auflösliche Verbindungen geben, wahrend die Basen mit derKohlensaure des Kalis sich verbinden, und unaufgelöst bleiben. Dahingehören namentlich alle solche zu den Stein - und Erhärten gehörigenVerbindungen des Kalks, Strontians und selbst der Tbonerdc mit Schwe-felsäure, Flußsäure, Phosphorsäure, Borsäure, Honigsteinsäure. Dochsind diese Zerlegungen in den meisten Fällen nicht vollständig. Auch vielecohärente und im Wasser «uflösiiche Verbindungen der eigentlichen Me»talloryde mit Säuren, namentlich mit der Schwefelsäure, Salzsäure,Phosphorsäure, Chromsäure, Molybdäns»««, werden auf diese Weise mitVortheil zersetzt. Die Zersetzungen geschehen am besten durch Glühen desim trocknen Zustande mit dem Steinpulver innig gemengten Salzes.

I^iynor Kali «»usliei. Aetzkalilauge.

Sie werde bereitet wie die Aetzkalilauge (siehe l^uui tt»!ic»u5t'i<:i), aber die gebrannte Kallcrdc sey aus dem sogenanntencarrarischen Marmor bereitet, und es werde Kali aus dem Wein-steine genommen.

Die Aetzkalilauge dient zur Prüfung der darin auflösliche« Schwefel-milch und des Goldschwefels, ferner zur Trennung der aus ihren saurenAuflösungen frisch niedergeschlagenen Thonerde von Cisenorpd und von derTalkerde, indem erste« sich in warmer Aetzkalilauge vollkommen und leichtauflöst, während beide letzteren unaufgelöst bleiben. Sie dient ferner, umdie Kieselerde zu entdecken, welche sich in der Glühhitze damit verbindet,und in dem Verhältnisse von 3 Th. Kali zu t Th. Kieselerde Kieselfeuch-tigkeit bildet. DasAetzkali verräth die ammoniakaliscken Salze durch denGeruch und den Rauch mit Säuren. Endlich gebraucht man dasAetzkalizum Niederschlagen mehrerer Mctallorpde <m ihren Auflösungen.

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(Iodkalium-) Auflösung.

Iodwasserstoffsaure Kali-

Es ist ein gutes Reagens, um gewisse Metalle zu entdecken, diedamit Niederschläge von sehr auffallender Farbe geben.