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Zinne verfertigt worden, oder wenn jene Flüssigkeiten, Speisen, mit einerbleihaltigen Verzinnung in Berührung standen. Läßt man sie nämlichin Berührung mit der Luft, so zieht das Zinnorydul Sauerstoff an,scheidet sich größtentheils «us, und die Auflösung enthält dann nur nochwenig Zinnoryd, für welches der Schwefelwasserstoff nur ein sehr wenigempfindliches Reagens ist, indem es bei muofacher Verdünnung einekaum noch bemerkbare gelbliche Farbe hervorbringt. (Vergl. S. 13«.)
Kupfer, schwarz, schwarzbraun, Heller braun aus allen seinenAuflösungen nach dem verschiedenen Grade der Verdünnung. Bei 4N,unu»facher Verdünnung des schwefelsauren Kupferorpds ist die braune Farbeeben noch merklich.
Wißmuth, wie Blei, auch in Absicht auf Empfindlichkeit.
Ursen. Arsen ige Säure in concentrirter Auflösung erhalteine orangeugelbe Farbe, erst bei weiterer Verdünnung gebt die Farbe insCitronengelbe über. Nur sehr langsam trübt sich die Flüssigkeit; beiiNWfacher Verdünnung hatte sich nach 24 Stunden noch kein Niederschlaggebildet, dagegen scheidet sich der Schwefelarsenik beim Gefrieren desWassers vollständig aus, und eben so durch den Zusatz einer Säure, z. V.der Salzsäure, der Weinsäure, und selbst der vMommnenArseuiksäure.Bei s»,nanfacher Verdünnung ist die blaß citronengelbe Farbe eben nochmerklich beim Zumischen von Schwefelwasserstoffwasser. Läßt man aberdas Schwefelwasserstoffgas im Augenblicke seiner Entwickelung durch eineAuflösung der arsenigen Saure gehen, so fällt die Grenze, wo dieReac-tion noch bemerklich ist, viel weiter hinaus, denn selbst bei 2W,am!facherVerdünnung kann man noch eine blaß citronengelbe Färbung bemerken,und Zusatz einer Säure eine schwache Trübung bewirken. Auf Verbin-dungen der «rsenigen Saure mit Laugensalzen ist das Schwefelwasserstoffgasohne Wirkung; eine mit diesem Reagens auf Arsenik zu prüfende Flüs-sigkeit muß also, wenn sie nicht schon sauer ist, mit Essigsäure oder Salz-saure vorher angesäuert werden. Die A rsenilsäure giebt mit Schwefel-wafferstoffgas ganz ähnliche Erfolge, das Einströmen des Gases muß abereinige Zeit fortgesetzt werden, wodurch Schwefelarsenik in einer höhernSchwefelungsstufe gebildet wird. Bei «o.WNfacher Verdünnung der Arsenik-säure war die Grenze der bemerkbaren blaßgelben Färbung. AufVerbindungder Arseniksäure mit Laugensalzen ist der Schwefelwasserstoff ohne Wirkung.
Antimon. Eine Auflösung des Brechweinsteins wird durch Schwe-felwasserstoff sehr intensiv ziegelrot!) gefärbt, aber auch nach einigen Ta-gen setzt sich kein Niederschlag ab, eben so wenig beim Aufkochen derAuflösung, und nur beim Gefrieren scheidet sich derselbe in sehr lockernorangefarbigen Flocken aus. Auch durch Zusatz einer Säure, als Wein-säure, wird die Abscheidung des Niederschlages bewirkt.
Kadmium wird aus allen seinen Auflösungen gelb, durch über-schüssiges Schwefelwasserstoffgas pomeranzengelb niedergeschlagen, ähnlichdem gelben und rothen Schwefelarsenik.
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