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Gold wild aus der Auflösung bei 4u«f«cher Verdünnung reichlichin dunkelbraune» sehr feinen Flocken (Schwefelgold) gefallt; bei <auofa-cher Verdünnung erfolgt in der ersten Stunde lein Niederschlag, aberdie Auflösung wird noch sehr dunkelbraun, fast wie Kupfer, gefärbt;die Grenze ist die lönofacbe Verdünnung.
Platin. Bei loofacher Verdünnung der Auflösung entsteht nacheiniger Zeit eine gesättigt braune Farbe, jedoch kein Niederschlag; bei2«iwfacher Verdünnung ist die Farbe eben noch merklich.
Silber wird braunschwarz, reichlich flockig niedergeschlagen, wenndie Auflösungen concenlrirt sind, bei 2<»oofacher Verdünnung des falpe-tersauren Silberoryds ist die Farbe schwach bräunlich, bei «o.unofachertaum noch erkennbar, bei su,ooofacher Verdünnung erfolgt auch nach2t Stunden keine Veränderung.
Quecksilber. Die Erscheinungen modisieiren sich nach Verschie-denheit der Orydatiousstufen des Quecksilbers und des Verhältnisses, inwelchem der Schwefelwasserstoff zugesetzt wird. Derselbe bewirkt in ge-ringer Menge einer Quecksilberchloridaufiösung zugesetzt, einen weißen,in größerer Menge einen schwarzen Niederschlag, Hierbei nahm man an,daß dem Quecksilberchlorid durch wenig Sckwefelwasserstoffgas i At. Chlorentzogen, und dadurch einfach Chlorquecksllber, QueMberchlorür, Kolo-nie!, gebildet werde, welches, nebst dem aus dem Schwefelwasserstoff aus-geschiedenen Schwefel, den weißen Niederschlag bilde, durch einen größernZusatz von Schwefelwasserstoff aber erfolge erst eine vollständige Zersetzungdes Quecksilberchlorids, wodurch schwarzes Sckwefelquecksilber und Chlor-wasserstoffsäure gebildet werden. Heinrich RoselPoggend, Ann. 1828.XIII. S. 59.I hat diese Erfolge untersucht und gezeigt, daß der durchwenig Schwefelwafferstoffgas in einer Quecksilberchloridauflösung bewirkteweiße Niederschlag aus 1 At. Quecksilberchlorid und 2 At. Schwefel-quecksilber zusammengesetzt ist. Durch die Analyse wurde nämlich ge-funden: Quecksilber 8l,7t; Chlor 9,26; Schwefel 8,7;. 8.-99,72.Ans der Formel ttZOl -i- 2^5 — 4642,446 werden durch Rechnungerhalten: Quecksilberchlorid 36,80 und Schwefelquecksilber 6320, oder:Quecksilber 8l,8c»; Chlor 9,53; Schwefel 8,67. Ein ähnliches Resul-tat wurde vei Zerlegung der Niederschläge aus den Quecksilber bro-mid-,-Jodid- und-Fluoridaufiösungen erhalten. Ganz ähnlich istauch das Verhalten des Schwefelwasserstoffgases gegen Quecksllberoryd-salze. Der Niederschlag aus
«ab ?6,35 Quecksilber; 2,c»i Sauerstoff; 12,80 Salpetersäure; 7,78 Schwe-fel, 5.— 98,94; er ist also eine Verbindung aus 1 At. wasserfreiem, sal-petersaurem Quecksilberoryd und 2 At. Schwefelquecksilber; denn aus derFormel I4ßA -s- 2rtß8 — 4876,832 werden durch Rechnung erhalten:salpetersaures Quecksilberoryd 4t,05; Schwefelquecksilber 58,93, oder:Quecksilber 76>3o; Sauerstoff 2,«i; Salpetersäure i3,ei; Schwefel 8,u3.Diese Verbiudung ist noch deshalb merkwürdig, daß sie wasserfreies neutrales
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