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Xincum «ulj»knl>icum
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SchwefelsHu« in Berührung kommt, und alle Erwärmung ausgeschlossentleibt. Erhitzt man die Lösung mit Metall, so nimmt sie noch einDrittel auf, und bildet einfach schwefelsaures Salz.
Das schwefelsaure Zinlorpd wird gewöhnlich nur als äußerliches Mit-tel in der Auflösung angewendet; seltener ist seine Anwendung als vre-chenerrcgendes Mittel) besonders bei Vergiftungen, wo es in der Gabevon 15 — 20 Gran als ein zuverlässiges und schnell wirkendes Brech-mittel gerühmt wird.
Essigsaures Zinlorpd seinen» «e«»iou»), welches auchbisweilen in der Medicin Anwendung gefunden hat, wird bereitet durchAuflösen des Metalls in Essigsäure, und Krystallisiren der gesättigtenAuflösung; oder indem man (i At.) lrystallisictes schwefelsaures Zinlorpdund (i At.) lrpstallisirtes essigsaures Bleiorpd, beide in Wasser aufgelöst,mit einander vermischt; die vom Niederschlage absiltrirte Flüssigkeitwird durch Schwefelwasserstoffgas von jeder Spur Blei befreit; oderman bringt eine Bleizuckeraufiösung von i 3H. Salz in 14 Th. Wassermit metallischem Zinke so lange in Berührung, bis Schwefelwasserstoffleinen oder einen rein weißen, und eben so wenig auch Schwefelsäureeinen Niederschlag giebt. Das essigsaure Zinkorot» schießt in sechsseitigenBlättern an von talkartigem Ansehn und Perlmutterglanze, es verwit-tert etwas in trockner kuft, und verbrennt auf Kohle vor dem Löth-rohre mit der dem Zinke eigenthümlichen Erscheinung, in Wasser ist esleicht auflöslich.
Blausaures Zinlorpd (Tinoum n^äroc^« nieum), wel-ches gleichfalls in neuerer Zeit in der Medicin gebraucht worden ist,wird dadurch erhalten, baß man reines eisenfreies schwefelsaures Zink-vryd mit einer Auflösung des Cvaneisenkaliums niederschlägt, und denNiederschlag gut auswäscht. Dieser stellt nach dem Trocknen ein »veißes,geschmackloses Pulver dar, weiches in Wasser und verdünnten Säurenunauflöslich ist.
Bei etwanigen Vergiftungen durch Zinksalze ist das im i Th. S.«N32. angegebene Verhalten der Reagentien gegen die Zinksalze zu be-rücksichtigen, und zugleich, da fast nur Zinkvitriol im Gebrauche ist,die Gegenwart der Schwefelsäure durch Barytsalze nachzuweisen. Auchist die Probe vor dem Lithrohre nicht zu verabsäumen, vor allem aberist zur völligen Beweisführung die Reduction des Metalls erfoderlich,und d« dieses Metall in der Hitze flüchtig ist, so geschieht die Reduetion«m zweckmäßigsten mit einem Zusätze von Kupfer; wird dann als Me-talllorn Messing erhalten, so ist das Daseyn des Zinks erwiesen. (Vergl.Medicinisch-chemische Untersuchung zweier Zinkvergiftungen von Ol. v.Sarlorius und 0r. I. P. Monheim 1826, und»im Auszuge inBrandes's Archiv XXIV. S. 22.)