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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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839
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Xinouin ox^datulil

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mit einer Lage von grauem Suboiyd (i.TH. S.W2I); wird diese Lagemit einem Spatel entfernt, so bricht das glänzende metallische Zink, wenndie Hitze stark genug ist, in Flammen aus, brennt mit blendender gelb-,grün- und bläulichweißer Flamme, und verwandelt sich dadurch in voll-kommnes weißes Zinkoryd- Ein Theil dieses Zinkoryds erhebt sich inleichten wolligen Flocken in die Luft, die man sonst auszusaugen sich be-strebte, und mit dem Namen: philosophische Wolle (^Än»pl>i!olops>ica)bezeichnete. Auch unsere Pharmakopoe schreibt daher vor, eineu andernTiegel überzudecken, jedoch so, daß der Zutritt der atmosphärischen Luftso wenig wie möglich abgehalten werde, in welchem sich die leichten Flo-cken ansetzen können. Großtentheils aber legt sich das Zinkorot» als eineweiße lockere Muffe im untern Tiegel an, die man von Zeit zu Zeit miteinem eisernen Spatel herausnimmt, und auf eine Kupferplatte zumAbkühlen legt. Durch dieses von Zeit zu Zeit stattfindende Herausnehmendes gebildeten Zinkorydes kommt die Oberfläche des schmelzenden metal-lischen Zinks wieder von neuem mir der atmosphärischen Luft in Berührung,deren Sauerstoff sich unter Feuererscheimuig mit dem metallischen Zinke ver-bindet. Das mir dem Zmkoryde zugleich herausgenommene metallische Zinkwird nack dem ErlMen wieder in dm Tiegel zurückgegeben, und der Oryda-tionsproceß so lange als es nöthig scheint unterhalten. Trägt man das aufdiese Weise gebildete Oryd sogleich an einen dunklen Ort, so leuchtet es einehalbe Stunde lang, oder etwas länger, mit einem bläulichen Scheine.SammtUches erhaltenes Zinkoryd wird durch Schlemmen mit Waffer vonden beigemengten metallischen Zinktbeilchen, die ihrer größeren specifischenSchwere wegen leichter zu Boden sinken, befreit und getrocknet.

Das Zinkoryd ist ein weißes, lockeres, leichtes Pulver; beim Erhitzenwird es gelb, verliert aber während des Erkalrens diese Farbe wieder.Nach einigen Chemikern behält das stark geglühte Zinkoryd auch nach demErkalten einen Stich ins Gelbliche, und F ir nh ab e r (Schw. N. I. Xll.S. 243.) schrieb diese gelbliche Farbe einer theilweisen Zersetzung der Koh-lensäure beim Glühen des kohlensauren Zinkorpdes zu; Brandes zeigte aberdurch Glühen des kohlensauren Zinkorpdes in einer Glasröhre, daß wederSauerstoff noch Kohlenorvdgas entwickelt werde, sondern reines kohlensau-res Gas; auch wird von andern Chemikern das Erscheinen der gelblichenFarbe bei einem völlig reinen Zinkoryde auch nach dem stärksten Glühen inAbrede gestellt. Nach Schindler soll die gelbliche Farbe eines eisenfreiengeglühten Zinkoryds von einem Mangangeholte herrühren. In sehr starkerGlühhitze schmilzt das Zinkoryd zu einem gelben Glase, und laßt sich inheftiger Weißglühhitze verflüchtigen. Es ist geschmacklos und in Wafferunlöslich, verbindet sich aber, wenn es aus den Salzauflösungen durchAlkalien niedergeschlagen wird, mit Wasser zu Zinkorydhydrat. Mit denSäuren verbindet es sich zu den Zinlorydsalzen. Auch von den kaustischenAlkalien wird es aufgelöst, und die Auflösung giebt nach dem Abdampfeneine weiße glänzende Salzm«sse, welche aus der Luft Feuchtigkeit «nzreht;