Ilnßuentum Iiinarias — plumbicum 826
kohlensaure Magnesia sechs Gran.
Reibe nach Hinzufügung von einigen Tropfen destillirten
Wassers mit
einer Unze Roscnsalbe,daß es eine weiße, mit der Zeit gelbwerdende Salbe werde.
Der Zusatz der kohlensauren Magnesia bezweckt die beim Ranzig-werdcn des Fettes sich bildende Saure zu neutralisiren, damit diese nichtzersetzend auf das Iodsolz einwirke und das ausscheidende Jod die Salbegelb färbe, welche mit frischem Fette gemischt völlig weiß erscheint. Daßzur Bereitung der Iodsalbe frisches Nindermart vorzüglich geeignet sev,ist bei i<«ll li^äioioäicum bereits erwähnt worden.
*I/nßuentum l^inÄl-lÄe. Leinkrautsalbe.
Nimm: zerstoßenes frisches Leinkraut ein Pfund,Schweineschmalz zwei Pfund.Koche bei gelindem Feuer bis zur Verdampfung des Wäßrigen,dann presse aus.
Sie sey von grünlicher Farbe,Auf dieselbe Welse weide bereitet:"Dngusnluln ^laioranao süut^ruin UIs>iar»naß),
Ma/omnMe (MiManbutter)/von grüner Farbe.
**I7nßlienwln ox^genawm. Orygenirte Salbe.
Nimm: Schweineschmalz acht Unzen.Ucber gelindem Feuer in einem irdenen Gefäße geschmolzen mi-sche, unter fleißigem Agitireu, hinzu
Salpetersäure eine Unze.Erkaltet bewahre sie in einem verschlossenen Gefäße auf.
Durch die Salpetersäure wird das Schweineschmalz in seiner Grund-mischunq verändert, wahrscheinlich in Oel- und Talgsäure umgewan-delt, und zugleich erhält es eine feste Consistenz. Bekannt ist die Ein-wirkung der Salpetersaure auf organische Ztoffe, mit denen sie meistensdas VMHer'sche Bitter erzeugt. (Vergl. hierüber Liebig'sAbhandlungin Schw. N. I. XIX. 4827. S. 373.)
Hnßuentum ^lumbicuin 8eu salurninum. Blelsalbe.
(lüeiütuni 8«tui-ni. Bleicerat.)
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