"I/nßuentum Helenii. Alantsillbe.Nimm: geschnittene Alantwurzel drei Unzen.Koche sie mit
einer hinreichenden Menge gemeinen Wasserszum Schleime, coli« und setze hinzu
Schweineschmalz, soviel als genug ist,daß es eine Salbe werde.
'^Hnßnentum ll^ärar^ri »Ibum. Weiße Quecksil-bersalbe.
(I/nAuentum inercuriiils album Werlliol,,'.)Nimm: salzsaures Ammoniakquecksilber eineUnze,
gewaschenes Schweineschmalz neun Unzen,Sie werden iu einem gläsernen oder steinernen Mörser genaugemischt, daß es eine sehr weiße Salbe werde mit nicht zu un-terscheidenden Thellchen des salzsaure» Ammoniakquccksilbcrs.
^Inßuentum ll^ärarß^ri cinereuin. Grülie Queck«
ßlbersalbe.
Nimm: gereinigtes Quecksilber zwölf Unze»,
Hammeltalg acht Unzen.Reibe sie allma'lig in einem passenden Gefäße bis zur völligenTödtung des Quecksilbers. Dann mische hinzu
Schweineschmalz sechzehn Unzen.Bewahre sie vorsichtig auf.
Sie ftp von bläulichgrauer Farbe, mit nicht erkennbarenQuecksübertheilchen.
Das sogenannte Tobten des Quecksilbers beruht auf der lachst feinenZettheilung des metallischen Quecksilbers, und diese muß so weit gehen,daß auch selbst mit Hülfe derLoupe keine Quecksilberkügelchen sich muffenerkennen lassen. Die frisch bereitete Salbe enthält also nur höchst fein zer-theittes Quecksilber, welches aber, wenn die Salbe alt wird, zum Theil inOrytml umgewandelt wird, daher sie denn auch mit der Zeit eine dunklereFarbe annimmt. Der scharfe ranzige Geruch des Fettes bei dem Altwerdender Salben zeigt sich bei dieser Salbe niemals so auffallend, als bei andernSalben; die sich bildenden Säuren, die Oel-und Talgsaule, disponirennämlich das metallische Quecksilber, Sauerstoff aufzunehmen, und das ge-
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