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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
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beten Spießglanzpräparats erhalte, sondern von dessen aufgelösten Bestand-teilen selbst. Job. Geoffrop bewies 1731 den Spießglanzgehalt desVrechweinsteins durch Versuche. Macquer empfahl i?«6 zuerst vorzugs-weise das Algarothpulver zur Vereitung des Vrechweinsteius. Lassonnezeigte 1768 durch belehrende Versuche, daß das bessere Verfahren darinbestehe, den aus der Spießglanzbutter durch schwache Kalilösung gefälltenund ausgewaschenen Niederschlag mit dem gleichen Gewichte Weinstein undder gehörigen Menge Wasser zu sieden, und wie gewöhnlich das Salz aus derfittriiten Lauge durch Krystallisation zu gewinnen. Bergmangab nacheiner Reihe von Versuchen dem vonM «cquer vorgeschlagenen Algaroth-pulver den Vorzug, und bestimmte auf 5 Unzen gereinigten Weinstein 2Drachmen Algarothpulver. Der vonVergman dargestellte Vrechwein-stein bedurfte jedoch bei mittlerer Temperatur 89 Theile Wasser zu seinerAuflösung. Ca ille zeigte i?79, daß der aus den verschiedenen Spieß-glauzpräparaten dargestellte Brechweinstein in seinen ersten Anschüssen, nochmehr wenn das Salz umkrystallisirt würde, von einerlei Beschaffenheit undWirkung sey. 1799 schrieben die Herausgeber der l>l«imarnpo«»Lorul-«>c» vor, den Brechweinstein durch einstündiges oder etwas längeres Sü-den «leicher Theile MetaUsafran und Weinsteinrahm mit der i2fachen MengeWaffr in nicht metallischen Gefäßen, Filtriren, Verdunsten und Abkühlender Auslösung zu gewinnen, die sämmtlichen erhaltenen Krpstalle zu einemgleichförmigen Pulver zu zerreiben, und zum Gebrauche aufzuheben. DiesesVerfahren wurde l89l von Fischer für das vorzüglichste erklärt, in wel-chem Jahre auchBucholz sehr belehrende Versuche bekanntmachte, undunter andern zeigte, daß bei Anwendung des Spießglanzglases auch Ker-mcs gebildet »verde, und daß ein reiner Vrechweinstein eine rein weißeFarbe zeige, eine gelbliche Farbe desselben aber von dem Eisengehalte derzu seiner Vereitung angewandten Tpießglanzpräparate herrühre. Hermb-städt empfahl 1802, der der Bereitung des Vrechweinsteius sich einesSpießglanzkessels zu bedienen, womit auch Gehlen übereinstimmte. Umdiese 3eit stellte Th «' nard eine Reihe von Versuchen über den Vrechwein-stein an, besonders über das Mischungsverhältnis? desselben. Gehlen em-pfahl 18U5 wieder das Algarothpulver vor allen übrigen Spießglanzpräpa-raten zur Vereitung des Brechwemsteins. Buch 0 lz theilte I8n6 und <8Naufs neue Erfahrungen über die Bereitung des Brechweinsteins mit, undzeigte, daß das Spießglanzoryd sich bei weitem leichter, als man sonst glaubte,mit dem Weinsteine verbinde, daß kein mehrtägiges Digeriren der zu einemBreie angerührten Masse nöihig sey, sondern die Verbindung in 2 bis 3Stunden erfolge, und daß die Krystallisation des Vrechweinsteins nothwen-dig sey. Bucholz schrieb also vor, 3 Tb. Svießglanzoryd mit 4TH. ge-pulverten Weinsteins mit destlllirtem Wasser zu einem Breie in einer por-zellanen Schale zusammenzureiben, im Sandbade zu erwärmen, so daßes sich dem Sieden nähere, zulcht in einem blanken kupfernen Kessel mitWasser zu kochen, und die fümrte Lauge zur Krystallisation hinzustellen.