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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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789
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I'al'lal'uz natronstus

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res Natron, welche beide sich zu» einem Doppelsalze vereinigen, gebildetwerden, die Kohlensäure aber gasförmig ausscheidet, und das Aufbrausenerregt. Damit dieses letztere nicht zu stark werde, und ein Uebersteigender Lauge herbeiführe, muß der Weinstein nur in kleinen Antheilen zu demNatron hinzugesetzt werden. Ein geringer Uebersckuß an Natron in derLauge ist zwar nicht durchaus nothwendig, aber doch nützlich, indem ernicht nur die Ausscheidung des Weinsäuren Kaltes befördert, sondern auchdie Nildung größerer Krystalle begünstigt. Der erste Ansckuß giebt am bestenausgebildete Krystalle, die auch stets von weinsaurer Kalker5e frei find.

Der Natronweinstein krystallisirt in ansehnlichen, durchscheinenden,farblosen, 6-, 8 - und inseitigen Säulen, die oft der Länge nach nur zurHälfte angeschossen sind; der Bruch ist muschlig, »lasglänzend, und äh-nelt dem des Borar und des Alauns so sehr, daß man Bruchstücke vondiesen Salzen dem äußern Ansehen nach nickt unterscheiden kann, son-dern nur durch das Verhalten im Feuer. Das Seignettesalz hat einengelind salzigen, kühlenden Geschmack. An der Luft verwittert es nurunvollständig, schmilzt aber in der Hitze leicht in seinem Krvstallwasser,und wird im Feuer zersetzt. Gegen Säuren verhält es sich wie das ein»fach weinsame Kali; das Natron verbindet sich nämlich mit der zuge-setzten Säure, und die an das Natron gebunden gewesene Weinsäureverbindet sich mit dem einfach weinsauren Kali zu doppelt weinsauremKali, zu Weinstein, welches ausscheidet. Es ist in 2z Th. kaltem undin weit weniger warmem Wasser auflislich. Es besteht nach Schulze(Gehlen's N. I. der Chem. IV. i8c>5. S, 213.) aus: 11,5 Kali; 13,5Natron; 41,3 Weinsäure und 31,3 Wasser. Nach Vauquelin bestehtdas wasserleere Salz aus 54 weinsaurem Kali und 46 »veinsaurem Na-tron; dieses ist also zusammengesetzt aus l At. wasserleerem weinsauremKali (— 1128,883) und 1 Ät. wasserleerem weinsaurem Natron t—»227,811), es erhält also die Zahl i<I^^^ -- 2«5i,?07; das hier-aus berechnete Verhältniß der Vestandtheile ist: 33,75 weinsaures Kaliund 48,25 weinsaures Natron oder: 22,22 Kali; 14,72 Natron und63,N8 Weinsäure. Das krystallisirte Salz ist zusammengesetzt aus 1 At.einfach weinsaurem Kali (— 1126,883), 1 At. einfach weinsaurem Na-tron (— 1221,841) und in At. Wasser (— 112,4796 . 10), erhält alsodie Zahl 5l/f' ^. >g^ ^_ iylt — 2??9,5N3. Das hieraus berechneteVerhältniß der Bestandteile ist: 37,75 weinsaures Kali; 32,19 wein-saures Natron und 29,76 Wasser; oder 15,81 Kali; 10,54 Natron;«1,29 Weinsäure und 29,76 Wasser, welches Verhältniß ziemlich mit demübereinstimmt, welches Schulze imIahri8„5 durch die Analyse fand.Der Sauerstoff des Wassers in diesem Dopvelsalze verhält sich zu demSauerstoffe der beiden Vasen zusammengerechnet wie 5:1. Nach dieserBerechnung der Vestandtheile des Seignettesolzes werden wir auch leichtdas Verhältniß des Weinsteins zu dem krpstallisirten, nicht verwitterten,kohlensauren Natron bei der Vereitung des Salzes durch Rechnung finden

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