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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
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den sinkenden hellgrünen Oels, späterhin schweres Salzöl genannt, abschie-den. Die Verfahrnngsart West rumb's wurde gleich darauf von Crellgeprüft, und von ihm für sicher und empfehlenswert!» erklärt. AuchScheele stellte 1782 Versuche über den Salzäther an, die aber erst 1784in Deutschland bekannt wurden. Auch er stellte vermittelst Mischungen ausKochsalz, Schwefelsaure, Braunstein und Weingeist, und aus Salzsäure,Braunstein und Weingeist, versüßte Salzsäure und zum Thell zu Bode.isinkendes, zum Lheil obenauf schwimmendes Oel dar. Scheele fand auchzuerst, daß der durchs Schütteln mit geistiger Kaliauflösung und nachberigeRectification völlig von freier Säure befreite Salzäther beim Vermischenmit salpetersaurem Silber k-inen Niederschlag von salzsaurem Silber bilde,daß dieses aber beim Abbrennen des Zalzäthers in Berührung mit sal-petersaurem Silber in bedeutender Menge gebildet werde. Dehne fandbei seinen vielfältigen Versuchen, 1783, gleichfalls, daß zur Bildung desSalziles Braunstein absolut nothwendig sey, und daß neben dem schwe-ren Salzäther sich auch etwas eines leichtern bilde. Das Bestehen desletzteren, nämlich eines leichten Salzathecs, wurde jedoch von West-rumd u. Ä. bezweifelt und bestritten, von Hermbstädt 1793, vonSchrader, Klavroth 179b indessen wieder bestätigt und bewiesen,daß durch Destillation des Alkohols mit L ibav's Geist, salzsaurem Iinn,sich ein wahrer, mit andern Netherarten in seinen Eigenschaften überein-stimmender Salzäther darstellen lasse, wenn das Destillat aus gleichenTheilen der genannten Stoffe mit verdünnter Kalilauge versetzt, wobeiZinnorpd sich ausscheidet, und nachher recti/mrt werde. Im Jahre 179»nahmen die Herausgeber der ?l,«i-m»«c>poe« L<,lu«ic« Westrumb'sVorschrift auf, und gaben die auch in der jetzigen Ausgabe vorgeschrie-bene Vereitungsweise nach denselben Verbältnissen der einzelnen Substan-zen an. In demselben Jahre stellte Trommsdorff eine Reihe vonVersuchen über die Mischung des schweren Ealzöls an, und er fanddasselbe zusammengesetzt aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Salzsäure. ImJahre 1801 zeigte wieder Basse in Hameln, daß sich auch aus Salz-säure und Alkohol, wenn erstere im »erdichtetsten und letzterer im wasser-freien Zustande angewendet werden, ohne alle Zwischenmittel ein wahrerSalzäther bereiten lasse. Diese Angabe wurde von Vielen bestritten, daes Mehreren nicht gelingen wollte, auf diese Weise Salzäther darzustellen.Indessen vertheidigte Basse die Richtigkeit seiner Methode, so daß Geh-len 180t zur Anstellung von Versuchen veranlaßt wurde, deren ResultatSalzächergas war, aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Salzsäure bestehend.1807 stellte Th«'nard und beinahe gleichzeitig auch B 0 u l l a y Versucheüber diesen Gegenstand an, durch welche das Bestehen eines wirklichenleichten Salzäthers außer allen Zweifel gesetzt, auch die Vereitungsweisedesselben verbessert wurde. Von diesem chemischen Producte, leichter Salz-äiher genannt, wird weiter unten die Rede seyn. Diesen Namen hat dasselbeerhalten zur Unterscheidung von dem sogenannten schwere'! Salzäther.

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