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*8i>il-itu8 Mnäsrei-i. Minderer's Geist.
Nimm: essigsaure Ammoniakflüssigkeit,
destillirtes Wasser gleiche Theile.Mische.
s^ii-ilus muriativoaetliei-el^. SalzätherwtlNgeist.
(3^iritu8 8a!i« 6u!ciz. Versüßter Salzspiritus.)Nimm: salzsaures Natron sechzehn Unzen,
gepulverten Braunstein sechs Unzen.In eine Retorte geschüttet setze hinzu
rohe Schwefelsaure zwölf Unzen,die vorher mit
acht und vierzig Unzen höchst rectificirtenWeingeistesvorsichtig gemischt worden sind. Es werden sechs und dreißigUnzen abdesiillnt. Wenn Salzsäure oder salzsaures Manganzugegen seyn soll«, so rectisicire das Destillat über
eine Unze gebrannte Magnesia.Es werde in gut verstopften Gläsern aufbewahrt.
Er sep klar, sowohl farblos als auch frei von Salzsäureund salzsaurem Mangan, was durch salpetersaure Silber- undkohlensaure Kaliauftösung erkannt wird. Spec. Gew. - u,835— 0,845.
Schon Raimund Lull im iz. Jahrhundert und Isaak Hollandim 15. Jahrhundert sollen eines versüßten Salzgeistes gedacht haben; alleinerstvonVasiliusValentinus im 15. Jahrhundert wurde das Bei-fahrer, zur Darstellung desselben beschrieben, zufolge dessen über 2 Th.Salzsäure 1 Th. Weingeist abgezogen, auf den Rückstand wieder < Tb.Weingeist gegeben, überdestillirt und nach nochmaliger Wiederholung dieserArbeit die zusammengegossenen Destillate gegen einen halben Monat dlgerirtwerden sollten. Derselbe stellte auch auf eine andere Art, durch Destilla-tion des Weingeistes mit Spießglanzbutcer, den versüßten Salzgelst dar.Glauber, vorzüglich in der Mitte des 17. Jahrhunderts wirkend, wollteauf eine sonderbare Art die Versüßung der Salzsäure bewirken: l Th. con-centrirte Salzsäure und 4 bis 6 Th. Weingeist wurden mit einander ge-mischt, hierauf das Gemische angezündet, und nachdem das Verbrennen auf-geholt hatte, wieder die vorige Menge Weingeist auf den Rückstand gegos-sen und das Gemisch wieder angezündet, durch welches Verfahren er Salz-äther gewonnen haben will. Indessen führt er doch auch «n, durch Destil-
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