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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
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Die mehresten Chemiker schreiben die Entdeckung deS essigsauren Na-trons Vac 0 nim Anfange des 18. Jahrhunderts zu. Der wahre Entdeckerscheint jedoch imI. 1767 Friedrich Meyer zu Osnabrück gewesen zuseyn, der dieses Sal, durch directe Verbindung des destillirten Essigs mitkohlensaurem Natron zusammensetzte. 1787 schlug Schiller vor, diesesSalz durch doppelte Wahlverwandtschaft aus dem essigsauren Kali undschwefelsauren Natron zu gewinnen. Dörffurt gab 1793 ein andereMethode an, es aus dem essigsauren Blei durch kohlensaures oder schwefel-saures Natron zu gewinnen, wo die von dem niedergeschlagenen kohlensau-ren oder schwefelsauren Vleiorydeabfiltrirte, das gebildete essigsaure Natronenthaltende Flüssigkeit mit sckwefelwasserstofshaliigem Wasser so lange ver»setzt werden sollte, bis das Blei völlig ausgefällt worden. Diese Berei-tungsweise wurde auch von Bucholz angenommen, er bemerkt jedoch mitRecht, daß nur aufmerksame und geschickte Arbeiter dieselbe befolgen dür-fen. 1 Th. Bleizucker wird in einem kupfernen oder zinnernen Kessel in8 bis zTH. kochenden Wassers aufgelöst, und wenn dieses geschehen, setztman zu der heißen Auflösung so lange eine noch heiße Auflösung von schwe-felsaurem Natron in 2TH. heißen Waffers, als in einer filtrirten Probe derFlüssigkeit durch solche noch ein Niederschlag entsteht (23! Pf- Bleizuckererfodern 205 Pf. Glaubersalz, beide krystallwiich; nämlich 1 Ar. Nleizu-cker - 2375,121 ssiehe kluint,. acelicum äep.^ ersodert I At. Glauber-salz 2016,858 ssiehe Valium zulpkulirum äep.^; 1W Bleizuckererfodern also 85 Glaubersalz, oder 23i Pf- desersteren 205 Pf. des letz-teren.). Man läßt den Niederschlag absetze», wäscht ihn einigemale mitheißem Wasser ab, versetzt dann die sämmtlichen filtrirten Flüssigkeiten solange mit hydrothionsaurem Wasser als sich eine abfiltrirte Probe davonnoch färbt, stellt dann alles zur Verflüchtigung der überschüssigen Hydro-thionsäure einige Tage in einem flachen offenen Gefäße an die Luft, dunstetdie Flüssigkeit zur Krystallisation ab, filturt sie noch einmal, und läßt danndas Salz in der Ruhe krystaWren. Die Krystalle sind aber gewöhnlich mitetwas schwefelsaurem Natron verunreinigt; Trommsdorff erklärt esdaher für zweckmäßiger, das essigsaure Vlewryd durch einfach kohlensauresNatron zu zersetzen. Hierzu wird der Vleizucker ebenfalls in seinem sechs-fachen Gewichte kochenden Waffers aufgelöst, und so lange mit dem infeiner dreifachen Menge Wasser aufgelösten kohlensauren Natron versetzt,als noch ein Niederschlag entsteht, iss Th. essigsaures Bleiorvd brauchenetwa 21 bis 22 Th. kohlensaures Natron. Den entstandenen Niederschlaghebt man, nachdem man ihn gut ausgewaschen und getrocknet hat, alsofficinelles kohlensaures Vlei(?IumKumc«lboni°um) auf. Die Zalzflüssig-leit wird ebenfalls durch eine hinreichende Menge Hydrothionwasser von allenBleitheilen sorgfältig gereinigt, und dann zur Krystallisation defördert.

Man hat auch folgendes wohlfeile Verfahren angegeben: sz Th. Kreidewerden mit destillirtem Essig gesättigt und bis auf den dritten Theil abge-dampft; in die Lauge wird eine erkaltete concentrirte Auflösung von 20»,