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I^ilzuor Kali cau8tlo!
löse es auf in
zwei Pfunden destillirten Wassers,und filtrire.
Sie sey llar, ohne Farbe. Spec. Gew. -- l,225 — 1,535.
Anmerkung. Zum pharmaceutischen Gebrauche ist es er-laubt, sie aus dem Potaschenkali zu bereiten.
Ehemals hing man die gewöhnliche Masche in einem leinenenSäckchen im Keller auf, woselbst sie Feuchtigkeit anzog, und als einedickliche alkalische Auflösung in ein untergestelltes Glas abtröpfelte.Diese Auflösung nannte man sonst zerflossenes Weinsteinöl (Oleum 1°»»>«ri per ä«Ii<zuium). Durch Auflösung des gereinigten Kalis in destil-lirtem Wasser wird ein viel reineres Präparat erhalten, doch ist nichtzu übersehen, daß die Masche während des Zerfließeus auch zugleichmehr oder weniger Kohlensäure anzog, und das Kali sich zum Theildadurch in zweifach kchlensaures Salz verwandelte, daher denn auch dasnach der alten Methode bereitete Oleum 1«il»ii per «leU^uium einenmilderen Geschmack hatte.
I^uor K»li oau8ttoi. Aetzende Kalilauge.
(l^ixivium c«uzticum. Aetzlauge. I^>i<iunr tf^6r«li«!<«Ii«:l.)Nimm: kohlensaures Kali aus der Potasche zweiund ein halbes Pfund.In ein eisernes Geschirr geschüttet gieße auf
das Zehnfache heißen gemeinen Wassers.Dann trage nach und nach hinein
gepulverten gebrannten Kalk drei Pfund.Koche, unter Umrühren mit einem eisernen Spatel eine Viertel«stunde hindurch. So lange eine herausgenommene kleine Por-tion Flüssigkeit, mit Kalkwasser gemischt, einen Niederschlag her»vorbringt, ist gebrannter Kalk hinzuzusetzen. Die Flüssigkeitwerde in gut zu verstopfende gläserne Flaschen gebracht, nach»dem sie sich abgesetzt hat, klar abgegossen und verdampft, bissie das gehörige specifische Gewicht erlangt hat. Bewahre siein gläsernen gut verstopften Flaschen vorsichtig auf.
Sie muß klar, farblos oder wenig gelblich, und von Koh-lensäure soviel als möglich frei seyn. Spec. Gew. -- l,35n —
Auf dieselbe Weise werde bereitet und aufbewahrt: