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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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521
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I^'tzuar ^mnionii ö»n!5»tU8 — oarbonioi 52 l

Ammonium cÄrlionIcum liege, welches, aus verschiedenen Apotheken ent-nommen, bei der Prüfung nicht nur ziemlich viel schwefelsaures Ammo-niak, sondern auch unterschwefllgsaures Ammoniak enthielt.

Die essigsaure Ammoniakflüssigkeit findet häusige innere Anwendung,und wird als ijpirilu« iVIinäei-ei-i mir der gleiche» Menge destillirtenWassers verdünnt dispensirt. Es müssen hierbei sowohl starke Säurenals Alkalien vermieden werden; auch viele Mittelsalze, die eine stärkereSäure enthalten, wie schwefel-, salpeter- und salzsaure Erb - und Mit-telsalze, veranlassen Zersetzungen, und Bildung neuer Salze.

I^lZlioi- ^inmonii ÄNi5aw8. Anishaltige Ammoniak-fiüsslgkcit.

(8>,irilu8 8»liz ammoniaci «nizgtuz.)Nimm: höchsirectificirten Weingeist zwölfUnzen,Anisöl drei Drachmen.Zu den Aufgelösten setze hinzu

Aetzammoniakflüssig keit drei Unzen.Sie sey klar, gelblich und völlig sich verflüchtigend. Svec.

Gew. — 0,875 — 0,885.

Auf dieselbe Weise werde bereitet:*^icsuc>l' Amnion« /oeniculatus. Fenchelhaltigc Am««lontakßüsslgfett

(8uiritu3 8«l>5 ninnioniaci soenioulatuz.)

aus dem Fenchelöle.

Die Auflösung der Oele in dem Alkohol muß vollständig erfolgt seyn,ehe die Aetzammonialflüssigkeit zugesetzt wird. Beide Flüssigkeiten müs-sen klar und durchsichtig, und erstere von Heller gelblicher Farbe seyn.In Wasser getröpfelt machen sie dasselbe durch das dann ausscheidendeätherische Oel milchig. Auch in der Kälte scheiden sich die Oele aus derFlüssigkeit aus, und bilden durch die ganze Flüssigkeit feine Krpstalle,die aber in der Wärme wieder verschwinden.

I^uoi- ^minonü csrbonioi. Kohlensaure Ammoniak-ßuMkeit.

(8^>irilu8 8ali» ammoniuci «HU05U3. I^iuulli' ^arliunali'z»mmonici.)

Nimm: gereinigtes kohlensaures Ammoniak einenThcil,desiillirtes Wasser fünf Theile.Löse auf und gieße klar ab.