H^ärar^rum «mmoniato murlaticum ^5i
nial noch «m l vermehrt wirb, d. h. daß aus?tll' (Ammoniak), NU»(-- Ammonium) werde. Dieses erfolgt auf Kosten von 2 At. Wasser,2 tt, deren 2 At. Wasserstoff die 2 At. 5iV' M 2 ?itt'machen, so daßdiese nun mit den 2 Doppelat. Chlor aus 2 tt^Gl, d. h. aus den 2 At.Quecksilbersublimat, sich zu 2?N» t5l, d, h. zu 2 At. Chlorammonium(Salmiak) verbinden können, wogegen die aus dem Sublimat ausgeschiede-nen 2 At, Quecksilber, 2ltss, sich mit den 2 At. Sauerstoff aus den zer«setzten 2 At. Waffer zu 2 At, Quecksilber«»!,, zu 2 ttg-, verbinden. Diese2 At. Quecksilberoiyd vereinigen sich mit 1 At. Chlorammonium zu einemln Wasser unauflöslichen Niederschlage, dem officinellen weißen Präcipitate,wogegen 1 At. Chlorammonium in der Auflösung bleibt. Die niedergefal-lene Verbindung ist demnach ^tt'^1-^21^ — 3401,247, d.h. sie istzusammengesetzt aus 1 At. Chlorammonium (Salmiak) und 2 At. Queckstl-berorpd, wir benennen daher dieselbe: tüiloielum ^mmumi cum 0x^<loli^älÄi-ß^lico, oder wenn wir den Salmiak als ein wasserstoffsaures Salzansehen: ll^ärcclilola: «mmnnicul cum Ox^äll l^cli-arg^rico. Berechnenwir aus obiger Formel das VerlMniß der Bestandtheile, so erhalten wir:Quecksilberoiyd 80,21 und Chlorammonium 19,L9. Die Resultate der Ana-lyse von Foul er oy sind: QueMveroiyd 31; Ammoniak 2; Salzsäuret6. Mitscherlich d. I. fand: Quecksilberoryd 82,2; Ammoniak 7,,;Salzsäure 10,?.
Wenn nach der Vorschrift unserer Pharmakopoe zu der Quecksilberchlo-rid und Chlorammonium enthaltenden Auflösung kohlensaures Natron ge-setzt wird, so wird diese mächtige Base dahin streben, sich mit Chlor zu ver-binden, welches sie daher, unter Ausscheidung aus ihrer bisherigen Verbin-dung mit der Kohlensäure, die gasförmig entweicht, zuerst der schwächere»Base in jenen Salzen, d. i. dem Quecksilber entzieht, wogegen sie ihre»Sauerstoff an das Quecksilber abzieht, so daß hierdurch in Wasser auflösli-ches Chlornatrium (Kochsalz) und unauflösliches Quecksilberoiyd gebildetweiden, welches letztere mit einem Theil des in der Flüssigkeit vorhandenenChlorammoniums vereinigt, als weißer Präcipitat zu Boden fällt. Wennalso 2 At. Quecksilberchlorid, 2ttß^l, die mit 1 At. Chlorammonium,Att' ^1, sich in der Flüssigkeit aufgelöst befinden, durch zugemischte 2 At.Natron 2 H«, zersetzt werden, so entstehen 2 At. Chlornatrium, 2 «»^l,und 2 At. Quecksilberolyd, 2 l4^ welche letztere mit dem i At.Chloram»monium als weißer Präcipitat zu Boden fallen, und so das verlangte Prä«parat darstellen. Wird noch mehr Natron zugesetzt, so wirkt dieses auchzersetzend auf das Chlorammonium (Salmiak) ein, und das mit demselbenim Niederschlage verbunden gewesene Quecksilber««» nnrd nach Verbältnißder durch das zu viel zugesetzte Natron bewirkten Zersetzung des Nieder-schlages ausgeschieden, wodurch das Präparat eine mehr oder weniger gelbeFarbe erhalt. Zugesetzte Salzsäure wird nur dadurch Verbesserung des Prä-parates bewirken, daß sie das ausgeschiedene Quecksilberoryd auflöst, es
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