bis sie eine braune Falbe angenommen haben. Erkaltet bringe
sie in ein gröbliches Pulver.
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Das Brennen der geschälten Eicheln geschieht sehr zweckmäßig ineiner Kaffeetrommel; vergl. übrigens i. Th. S. 812.
^obuU l'artari ferrußinozi 8«u martiati. EisiNweiN»
stcinkugeln. Stahlkugeln.Nimm: gefeiltes Eisen einen Theil,
gepulverten rohen Weinstein vier Theile.Gemischt werden sie in einem irdenen Geschirre mit gemein emWasser befeuchtet, daß es eine breiförmigeMasse werde; diesedigerire im Dampf- oder Sandbade, unter öfterm Umrührenund unter Wiederaufgießen des Wassers, welches verflogen ist,bis sie gleichsam harzig erscheint, und ein kleiner Theil vomWasser mit grüngelber Farbe aufgelöst wird. Sie werde inKugeln geformt, die gut ausbewahrt werden müssen.
Sie müssen von sehr schwarzer Farbe seyn, frei von olydir-tem Eisen und von Rissen, im Waffer fast villig aufivslich.
Einen Eisenweiustein beschrieb zuerst AngelusSa'l« im Anfangedes 1?. Jahrhunderts; die Stahlsugeln scheinen zuerst in der Mitte des,8. Jahrhunderts bereitet worden zu seyn. Die ältere Bereitungsweisebestand darin, daß 4 Th. roher Weinstein und 1 Th. Eisenfeile mit ein-ander gekocht, die Auflösung bis zur Salzhaut abgeraucht, und die durchsAbkühlen erhaltenen grünlichen, nur wenig Eisen enthaltenden Krpstallegetrocknet und aufbewahrt wurden. Nach verschiedenen vorgeschlagenenVerbesserungen stellte Bucholz genaue Versuche «n, und machte imJahr 1811 das hier vorgeschriebene Verfahren bekannt. Er wies (Trommsd.I. XX. 1. S. 4N.) nach, daß die freie Weinsäure des Weinsteins dasEisen veranlasse, sich auf Kosten eines Theils Wasser unter Entbindungvon Wasserstoffgas zu orydiren, daß hierdurch weinsaures Eisenoiydulgebildet werde, daß dieses aber eine schwer auflösliche Verbindung sey.Mit Feuchtigkeit und Luft aber in Berührung stehend habe diese Verbin-dung die Eigenschaft, sehr schnell mehrEauerstoff anzuziehen, ins Mari-mum der Orpdation überzugehen, und dann die neutrale Tripelverbiudungvon weinsaurem Eisenorpd und weinfaurem Kali darzustellen, aus welcherdie sogenannten Ztahlkugeln geformt werden. Man dürfe also weder, »^Eisenfeile, nock ein eisernes Geschirr anwenden, wodurch nämlich der Ucbec-gang des wemsauren Eisenorydnls in weinsaures Eifenorvd verhindert wird.Auf diese Versuche Vucholz's ist denn auch unser jetziges Verfahren