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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
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Lmplaztruln Oerugsae

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bei Bereitung des Pflasters die Temperatur bedeutend steigt, sobald keinWasser mehr in der Mischung enthalten ist. Z e ise empfiehlt daher, denfünften oder sechstenTheil der Gewichtsmasse der vorschriftsmäßigen MengeBleioryd und Oel warmes Wasser zur Seite zu stellen, die Mischung bisauf ä(w ° R zu erhitzen, und mit einem Thermometer oft die Temperaturder Wastermasse zu prüfen. Man erhält bei diesem Temperaturgrade dieMischung einige Zeit, unter Hinzugießen kleiner Mengen Wassers, undwenn die Mischung sich zu verändern und dickflüssiger zu werden anfängtso steigert man, unter bisweiligem Zugießen von etwas Wasser, die Hitzebei dem 2mpl«ll>-un, I^illiÄi-ß^ri «implex bis auf inz ° R. Sollte nun beider nämlichen Intensität des Feuers das Thermometer noch mehr steigen,so ist dies immer ein sicheres Zeichen, daß es an Wasser fehlt. Man mußalsdann, wenn es selbst bis tl«° gestiegen seyn sollte, den Kessel vomFeuer nehmen, erst etwas abkühlen lassen, bevor man aufs neue Wasserhinzusetzt. Bei Bereitung des Vleiweißpflasters fandZeise, daß man dieHitze bei diesem Pflaster um 4 - ß« R. steigern, und die Mischung unterZusatz von sehr wenigem Wasser möglichst dem 11a ° nahe erhalten tonne,und er erklärt diesen Erfolg durch die größere specifiscke Schwere der Masse,die durch einen größeren Druck dem Verdampfen des zugesetzten Wasserskräftiger widersteht. Bei einem verhältnißmäßig sehr geringen Verbrauchean Brennmaterial ist diePftasterbildung in li bis l Stunden völlig been-digt. Wird aber zu viel und zu häufig Wasser zugesetzt, so wird sehr vielWärme verbraucht, um das Wasser wieder in gasförmigem Zustande fort-zuschaffen, hierdurch sinkt zugleich die Temperatur der Mischung unter den-jenigen Grad, bei welchem die Masterbildung am geschwindesten erfolgt,und die Arbeit dauert mehrere Stunden. Sehr leicht und schnell geht nachPfafssSchw. Jahrb. XXIHS. N9.) die Pflasterbildung vor sich, wenndurch kaustisches Kali aus Bleiessig niedergeschlagenes NIeiorydhydrat mit 2Th Baumöl erhitzt ist. Der Gebrauch des Thermometers beim Pflaster-tochen, den Zeise gelehrt hat, ist hiernach von unbezweifettem Nutzen, undum den Gebrauch desselben zu erleichtern, darf man nur, nach Zeise, inden zum Rühren der Pflastermasse ein für allemal bestimmten hölzernenSpate! eine ganz durchgehende Ruthezur Aufnahme der Thermometerröhreschneiden, und nun die ebenfalls etwas eingelassene Kugel des Thermometersan dem untern Ende des Spatels durch eine kleine metallene durchbrocheneBedeckung gegen das Zerstoßen sicher stellen, und die Scale, von der mannur die Grade von 80 bis 120 bedarf, am besten auf Elfenbein auf demSpatel neben der Thermometerröhre selbst befestigen. Durch diese Vorrich-tung wird man den jedesmaligen Wärmegrad der Mischung sehr leichtwahrnehmen können, wenn man den Spatel nur etwas perpendiculär gegendas Licht in die Höhe hält. Ist die Operation dem Ende nahe, und dasBleioryd beinahe aufgelöst, so bilden sich in der kochenden Masse große Bla-sen, und es zeigt sich ein eigenthümlicl'er Pfiastergeruch; die heiße Massebildet nun beim Herunterfließen vom Spatel eine zusammenhängende zähe