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Muskatöl anderthalb Unzen,
Pfeffermü nzöl,
Nelkenöl, von jedem zwei Drachmen.Es werde ein graubraunes, zähes Pflaster, von gewürzhaftemGerüche, welches gut aufzubewahren ist.
Zur bessern Aufbewahrung pflegt man jede Stange dieses Pflastersbesonders tu Wachspapier einzuwickeln; doch muß es nicht auf zu langeZeit vorräthig gehalten werden.
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sen's balsamisches Pflaster.
Nimm: reines Baumöl drei Pfund,Nenetische Seife ein Pfund,aufs feinste pu lverisir tes Bleiweiß,
— — — Minium,vonjedem
ein Pfund.Koche bis zur gehörigen Pflasterconsistenz. Dem beinahe wie«dcrerkalteten Pflaster setze hinzu:
fein geriebenen Camp her drei Unzen,
— — sibirisches Bibergeil an«
derthalb Unzen.Bewahre es gut auf.
Dieses Pflaster, als Geheimmittei verkauft, einst in sehr großemAnsehen als von ausgezeichneter heilsamer Wirkung gegen die verschie-denartigsten Krankheiten, gleichsam ein Universalpstaster, wurde vonder russischen Kaiserin Katharina II. dem Erfinder für 30,W0 Ru-bel abgekauft, und öffentlich bekannt gemacht. Sein Ruf ist zwar durchdie Zeit geschmälert, jedoch nicht ganz vertilgt, so daß es auch jetzt noch,und zwar vorzüglich als Hausmittel, gebraucht wird.
I^ln^Iaztl'um ^anlkariäum oräingrilim. Gewöhnli-ches Spanischfllegenpflastcr.
(Lmulaztrui» ve5ie«toriurn orclinarium. Gewöhnliches
Blasenpflaster.)Nimm: gelbes Wachs zwölf Unzen,gemeinen Terpcnthin,Baumöl, von jedem drei Unzen.In die geschmolzenen und halb wiedercrlalteten mische hinein
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