Olliniuln Äul^lluriculn
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Aetznatronflüssigkeit, die mit drei T heilen de«
stillirte» Wassers verdünnt worden,
so viel als zur vollständigen Niederschlagung des Chiuiums
erfodert wird, welches mittelst eines Filtrums von dem Flüssigen
abgesondert, abgewaschen und getrocknet wird.
Cs sep ein Weißes, nicht lryswllinisches Pulver, im Wassersehr schwer, in siedendem Alkohol wenig auflöslich, von bittermGeschmocke. __________ ^
*<ükinium «ulpliul-ioum. Schwefelsaures Chinium.
(<ül>ininium 8ulp^urieum. öulunaz «luinieu«. Schwefelsau-res Chinin.)Nimm gröblich gepulverte KönigschinarindezweiPfund.Auf die in ein irdenes Geschirr geschütteten gieße ,M
heißes gemeines Wasser zwölf Pfund,Salzsaure anderthalb Unzen.Digerire sechs bis acht Stunden hindurch, dann colireund presse aus. Der Rückstand werde auf ähnliche Weise zwei»oder dreimal in mit Saure gemischtem Wasser digerirt, wo-bei ma» ihn nach vollendeter Auchichung immer auspl'eßt. Zuden erhaltenen Flüssigkeiten mische hinzu:
Aetzkali flussi gleit eine solche Quantität,daß die Saure nur wenig vorwaltet. Dann werden die Flüs«sigkeitenbei gelindem Feuer bis aufvierPfund gebracht. Nachdem Erkalten filtrire und setze zu der klaren Flüssigkeit hinzu :
gebranntenKalk, der mit einer hinreichenden Mengegemeinen Wassers gemischt worden,so daß er in eine milchähnlichc Flüssigkeitzerfalle, eine Unze.Man laßt es einen Tag hindurch stehen, das Gemische von Zeitzu Zeit umrührend, darauf werde es filtrirt, und das Zurück-bleibende mit kaltem gemeinem Wasser ausgcsüßt und ge-trocknet. Zerrieben werde es zwei- bis dreimal mit
acht Theilen alkoholisirten Weingeistesdizerirt. Die zusammengemischten Tiucturen unterwirf der De-stillation, bis nur noch ungefähr vier Unzen übrig sind.Diesen setze hinzu
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