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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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307
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darbo praeparalns

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Theile der Kohle verbindet, und in dieser Verbindung vom Kali gebun-den wird, welches man in diesem Zustande Blutlauge, so wie die übrig-bleibende Kohle Blutlaugenkohle zu nennen pflegt. Diese befindet sich nunin dem am feinsten zertheilten Zustande. Weniger wirksam, aber wirk-samer als Holzkohle, ist diejenige Kohle, welche durch so lange fortgesetz-tes Brennen von Knocken in Destillationsgefäßen erhalten wird, bis allefluchtigen Theile ausgetrieben sind. Diese nennt man Beinschwarz(6l>ur ullun, mgruin), und die Kohle ist darin zwischen einer bedeuten-den Menge phosphorsauren Kalkes zertheilt. Dieser kann durch Salz-säure ausgezogen werden, wobei die Kohle zwar etwas, jedoch nicht ihreganze Wirksamkeit verliert. Vegetabilische Substanzen geben eine wirk-same Kohle, wenn sie vor der Verkohlung fein zertheilt, und mit Pulvervon Bimsstein, Kreide, Feuerstein, gebrannten Knochen und dergl. wohlvermengt werden. Verschiedene Arten von Lignit oder Braunkohle (fos-siles verkohltes Holz), in verschlossenen Gefäßen wohl verkohlt, geben einewirksamere Kohle als Holzkohle, und man hat gefunden, daß K»n Th.mit Wasser zu einem Breie angerührten Tbons, in welchen man 20 Th.Theer und zn Th. fein gepulverter Steinkohle hineinarbeitet, und welcheMasse man hierauf trocknet und in einem verschloffenen Gefäße verkohlt,eine Kohle geben, die beinahe eben so wirksam ist, als Beinschwarz.

Man hat noch nicht mit gehöriger Sorgfalt untersucht, welche Ma-terien aus ihren Auflösungen in Wasser von der Kohle abgeschieden, undwelche gar nicht davon gefällt werden. Nach den Erfahrungen, welcheman bis jetzt hat, scheint die Kohle nur auf Verbindungen organischenUrsprungs zu wirken, und vorzüglich auf Farbe- und Riechstoffe. Umdiese Stoffe aus ihrer Auflösung abzuscheiden, vermischt man diese mitder Kohle und läßt sie eine Weile zusammenstehen. Sehr oft geschiehtdie Wirkung im ersten Augenblicke. Man seihet dann die Kohle ab, wel-che nun in chemischer Verbindung den Farbe- und Riechstoff bei sich be-hält, und der von andern Körpern, welche dazu eine größere Verwandt-schaft als die Kohle haben,,wieder ausgezogen werden kann. Wird eineAuflösung des Indigos in Schwefelsäure mit Kalk neutralisirt und filtrirtund die, blaue Flüssigkeit dann mit Kohle vermengt, so verliert sie ihreFarbe. Wird die klare farblose Flüssigkeit abgehellt, und eine Auflösungvon Alkali auf die Kohle gegossen, so wird die Farbe wieder ausgezogen,und die Flüssigkeit wird blau. Wird das Alkali genau mit einer Säuregesättigt, so wird die Farbe wieder von der Kohle aufgenommen, und dieFlüssigkeit wird farblos. Dieser Eigenschaft bedient man sich, um dieKohle auf ihre entfärbende Kraft zu prüfen. Hierzu benutzt man dieselbeIndigoauflösung, womit Welther (Schw. N. I.V.S.l85.)das Vleichsalzuntersucht. Man legt eine bestimmte Menge Kohle in eine kleine Phiole,und gießt darauf so lange unter Umschütteln die Auflösung, als diesenoch entfärbt wird. Eine Erwärmung beschleunigt die Entfärbung.Die Kohle, welche schon einmal benutzt worden, verliert dadurch ihr«

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