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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
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305
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jetzt nicht glücken wollen, denn dos von Dö bereiner (Schw. I. XVI.S. 98.) dargestellte sogenannte Koylenmetall, durch das heftigste Glühenvon 2 Th. höchst fein zertheiltem mttallischen Eisen, 1 Th. Manganorygund i Th. gelöschtemKienruß,und nachheriges öfteres Digeriren der schwarz-grauen, stark metallischen Masse mit Königswasser dargestellt, ist wohlnicht als reiner Kohlenstoff anzusehen. Dasselbe scheint von den kleinen,feinen, glänzenden Kügelchen zu gelten, zu welchen HareundSillim « nmit dem elektrischen Deflagralor die Kohle geschmolzen haben, wobei ein sostarkes Licht hervorgebracht wurde, daß die Augen, ohne Schaden zu leiden,es nicht ertragen konnten. Vanumenhat diese Kugelchen für Zusammen-fchmelzungen der erdigen und metallischen Vestandtheile der Kohle, als Ei-sen, Silicium, erklärt. Eben so wenig sind die neuesten Versuche, aus demSchwefelkohlenstoff, vermittelst Phosphorstangen oder der Metalle, den Koh-lenstoff krystallinisch auszuscheiden, und auf diese Weise künstliche Diamantedarzustellen, von glücklichem Erfolge gewesen. Auch das Lampenschwarz istnicht reiner Kohlenstoff, sondern mit Wasserstoff verbunden. Nächst demDiamant sind die reinsten und merkwürdigsten Kohlenarten folgende:

<) Reißblei, Graphit, die bleigraue Masse, aus welcher unsere ge-wöhnlichen Bleistifte gemacht werden, die «der als eine Verbindungvon Kohlenstoff mit Eisen anzusehen ist (1. Th. S. 5l5).

2) Kohlenblende (Glanzkohle), Anthracit, eine andere Art fossile»Kohle, die nach dem Verbrennen t»,«6 —«,o» gröptentheils aus eisen-haltiger Alauneröe bestehende Asche hinterläßt.

2, Coats, die kohlige Masse, welche zurückbleibt, wenn man aus ge-wöhnlicher Steinkohle alle darin enthaltenen flüchtigen Theile durch Hitzeaustreibt. Sie ist eine schwammige, eisenschwarze, fast metallisch glan-zende Masse, mit der man die größte bekannte Ofenbitze hervorbringenkann. Die fossile Steinkohle unterscheidet sich vou der Kohlenblende nurdadurch, daß sie mit einer großen Menge Erdharz durchdrungen ist,welches durch Erhitzen bei abgehaltenem Luftzutritte entfernt wird, wodann der Kohlenstoff mit den andern firen Vestaiidtheilen zurückbleibt.

4) Holzkohle, Pflanzenkvhle, vegetabilische Kohle, Sie «ili> aus Pflan-zen, besonders aus Holz erhalten, indem man durch verschiedenartige Ve-handlungen, die man Verkohlen nennc, alle flüchtigen Stoffe durch Hitzeaus ihnen heraustreibt, wobei die Kohle, welche den häufigsten Vestandtheildes Holzes ausmacht, in Gestalt des Holzes zurückbleibt, und von einerunzähligen Menge von Poren durchzogen ist, die von den verflüchtigtenStoffen herrühren. Die Kohle von hartem Holze ist schwer und fest, vonweicheren Holzarten aber leicht und locker, und die wärmegebende Kraft derKohle beim Verbrennen verhält sich wie ihre Dichtigkeit.

5) Thierische Kohle. Sie ist der vorigen ähnlich, behält aber seltendie Gestalt des verbrannten Körpers. Dieser schmilzt gewöhnlich beim Ver-kohlen, und die entweichenden Stoffe verursachen eine Art von Kochen, wel-ches die Kohle voller großen Blasen macht. Sie ist übrigens oft metallisch

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