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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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300
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Zoo

Oarbo praoparatus

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angegebenen Erfolge in einem weit geringeren Maße ober auch wohl garnicht zeigen.

Dieses Präparat wirb innerlich in Pillenform gegeben, die Pillenmüssen aber in einem zugestopften Gläschen verabreicht werden.

OarK« pr»kpai-aw8. Präpanrte Kohle,(<ü»rbo purus. Reine Kohle.)

Gröblich gepulverte und mit einer hinreichenden Menge Wasserausgekochte vegetabilisch eKohlen brenne in einem verschlos-sene» Schmelztiegcl, dessen Deckel mit einem kleinen Loche ver-sehen ist, bis Rauch herauszukommen völlig aufhört. Die zurück-bleibenden Kohlen werden in das feinste Pulver gebracht, wel-ches in einem verschlossenen Gefäße aufzubewahren ist.

Sie ftp von sehr schwarzer Farbe, ein wenig glänzend.

Alle gewöhnlichen Kohlenalten sind nicht rein« Kohlenstoff, sondernenthalten mehr oder weniger fremdartige Stoffe beigemengt. ReinerKohlenstoff kommt in der Natur nur selten vor, und kann durch Kunstgar nicht hervorgebracht werden. In seinem höchsten Grade der Rein-heit bildet nämlich der Kohlenstoff einen seltnen Edelstein, den Diamant,welcher beim Verbrennen im Sauerstoffgase völlig in Kohlensäure ver-wandelt wird; in verschlossenen Gefäßen ist er jedoch, wie aller Kohlen-stoff, völlig feuerfest. Der Kohlenstoff ist äußerst häusig in allen Natur-reichen verbreitet; im Mineralreiche findet er sich mit andern Körpernverbunden in großer Menge, als Graphit, Reißblei, als Kohleuerde,Glanzkohle, Steinkohle; in den festen Körpern des Thier - und Gewichs-reiches ist der Kohlenstoff einer der häufigsten Bestandtheile.

Der Kohlenstoff ist völlig feuerbeständig und unschmelzbar; als Dia-mant besitzt er die größte Härte, einen eigenthümlichen Glanz und dasVermögen, das licht ungemein stark zu brechen; er leitet nicht dieElectricität. In der atmosphärischen Luft und im Sauerstoffgase ver-brennt er, verlangt aber dazu eine weit höhere Temperatur, als die ge-wöhnliche Holzkohle; das Prodmt der Verbrennung ist Kohlensäure.

Zum Sauerstoffe hat der Kohlenstoff eine starke Verwandtschaft, jedochnicht bei der gewöhnlichen Temperatur der Luft und bei ««vermengtemZustande des Kohlenstoffs, sondern erst bei der Glühhitze, bei welcherdurch das Bestreben des Kohlenstoffs, mit dem Sauerstoffe gasförmigentweichende Verbindungen einzugehen, die Verwandtschaft zwischen bei-den elementaren Stoffen so erhöht wird, daß sie die Verwandtschaft fastaller andern Stoffe zum Sauerstoffe übersteigt, wodurch der Kohlenstoff ganzvorzüglich geeignet wird, den andern mit Sauerstoff verbundenen Substan-zen , z. B. den Metalloryden, denselben in hohen Temperaturgraden zuentziehen, und sie für sich, z. B. im metallischen Zustande, darzustellen.